Konflikt mit Iran: USA kündigen Vergeltung im Nahen Osten an

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Verteidigungsminister Austin warnt vor „gefährlichem Moment“.

Die Spannungen im Nahen Osten erreichen einen neuen Höhepunkt, nachdem ein Drohnenangriff auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien das Leben von zwei amerikanischen Soldatinnen und einem Soldaten forderte. 

Die US-Regierung, vertreten durch Verteidigungsminister Lloyd Austin, hat daraufhin Vergeltungsschläge angekündigt, die als „gefährlicher Moment“ für die Region beschrieben werden. 

Austin machte deutlich, dass die USA Angriffe auf ihre Truppen nicht dulden werden und betonte die Absicht, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. 

Die geplanten Vergeltungsmaßnahmen sollen mehrstufig sein und könnten sich über mehrere Tage erstrecken, um eine angemessene Antwort auf die Aggression zu gewährleisten.

Die USA machen proiranische Milizen für den Angriff verantwortlich und sehen den Iran als mitverantwortlich an, da diese Gruppen mit iranischer Hilfe finanziert und ausgebildet werden. 

Trotz der drohenden Vergeltung betont Austin, dass die USA sich nicht im Krieg mit dem Iran befinden, eine Aussage, die die komplexe geopolitische Lage unterstreicht. 

Die Situation ist brisant, da beidseitige militärische Drohungen die Gefahr einer Eskalation des Konflikts im Nahen Osten erhöhen. 

Die USA sind entschlossen, gegen proiranische Milizen vorzugehen, während der Iran jegliche Verbindungen zu dem Angriff zurückweist und vor ernsten „Konsequenzen“ im Falle eines US-Angriffs warnt, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.