Melania Trump nimmt Stellung zu den Unruhen in Minneapolis nach der Tötung von Demonstrierenden.
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Die First Lady der Vereinigten Staaten, Melania Trump, rief die Amerikaner dazu auf, „zusammenzustehen und friedlich zu protestieren“, nachdem es in Minneapolis zu gewaltsamen Demonstrationen gekommen war, bei denen zwei Zivilisten ums Leben kamen.
Sie äußerte sich nach der tödlichen Erschießung von Alex Pretti, der am Samstag von Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration and Customs Enforcement, ICE) getötet wurde.
„Wir brauchen Einheit, ich rufe zur Einheit auf“, sagte Melania Trump in einem Interview in einer Fox-Sendung – zeitgleich mit dem Start ihres kommenden Dokumentarfilms Melania, der am Freitag in den USA Premiere feiert.
Aufruf zu friedlichem Protest
Mit Blick auf die Unruhen in Minnesota sagte die First Lady, sie lehne Gewalt ab und betonte die Notwendigkeit ruhiger Demonstrationen.
„Wenn sie protestieren, sollten sie friedlich protestieren“, sagte sie.
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Melania Trump fügte hinzu, dass Präsident Donald Trump eng mit dem Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, und dem Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, zusammenarbeite, „damit alles friedlich bleibt und es keine Unruhen gibt“.
Die Tötung Prettis, der von mehreren ICE-Agenten erschossen wurde, markierte einen Wendepunkt für das Weiße Haus.
Nach dem Vorfall fuhren die Bundesbehörden eine große Einwanderungsoperation in Minneapolis zurück, an der rund 3.000 Beamte beteiligt gewesen waren.
Die Operation folgte auf Präsident Trumps öffentliche Fokussierung auf mutmaßliche Fälle von Betrug mit Bundesmitteln, an denen Mitglieder der somalischen Gemeinschaft der Stadt beteiligt gewesen sein sollen.
Melania Trumps Botschaft passte zur versöhnlicheren Haltung des Weißen Hauses in den vergangenen Tagen.
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Warnung vor Sturm
Während des Interviews sprach Melania Trump auch über Amerikaner, die von dem schweren Wintersturm betroffen sind, der Teile der Vereinigten Staaten heimsucht.
Sie sagte, die Bundesregierung arbeite daran sicherzustellen, dass Bürgerinnen und Bürger, die von dem Extremwetter betroffen sind, geschützt bleiben.
Die First Lady teilte außerdem Details über ihren Dokumentarfilm, der am 30. Januar veröffentlicht werden soll. Sie beschrieb den Film als einen persönlichen Einblick in ihre Rückkehr ins Weiße Haus.
„Es ist eine Geschichte, die zeigt, was man vorher nicht gesehen hat“, sagte sie. „Die 20 Tage des Übergangs zwischen dem Privatleben und dem erneuten Amt als First Lady. Mein Alltag, meine Vorlieben – bevor ich im vergangenen Jahr wieder im Weißen Haus ankam.“
Quellen: EFE, Agerpres