Nächtlicher Schrecken: Kiew erlebt ersten großen Raketenangriff seit Wochen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Schwere Raketenangriffe erschüttern Kiew.

Nach einer Phase relativer Ruhe wurde die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut Ziel schwerer russischer Raketenangriffe. 

Laut Berichten der Tagesschau wurden mehr als 30 Geschosse auf die Stadt abgefeuert, was zu mehreren Verletzungen führte. 

Die Angriffe erfolgten in der Nacht und am frühen Morgen, wobei Augenzeugen auch von Explosionen der Flugabwehr berichteten. 

Die ukrainischen Streitkräfte meldeten den Abschuss von mindestens 30 Raketen und gaben an, dass Russland nach einer Pause von 44 Tagen wieder strategische Bomber eingesetzt habe, die Flugkörper größerer Reichweite, einschließlich der schwer abzufangenden "Kinschal"-Raketen, starteten.

Der Angriff markiert das Ende einer relativen Ruheperiode und zeigt, dass die ukrainische Hauptstadt weiterhin ein zentrales Ziel russischer Militäraktionen bleibt. 

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von herabgestürzten Raketenteilen in mehreren Stadtteilen, wobei auch ein Kindergarten getroffen wurde. 

Mindestens zehn Menschen wurden verletzt, während Rettungsdienste von mindestens 13 Verletzten sprechen. 

Die Bevölkerung suchte Schutz in U-Bahn-Stationen, während die Stadt aus verschiedenen Richtungen beschossen wurde. 

Der Angriff unterstreicht die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung und die Herausforderungen, denen sich die Ukraine im Konflikt mit Russland gegenübersieht.