Netanyahu vs. Biden: Zerwürfnis über Israels Gaza-Strategie

Geschrieben von Olivia Rosenberg

11 Wochen vor

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11/03/2024
Foto: Consolidated News Photos / Shutterstock.com
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Biden fordert Schutz für Zivilisten.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat die Kritik von US-Präsident Joe Biden an Israels militärischem Vorgehen im Gazastreifen entschieden zurückgewiesen. 

Biden hatte in einem Interview mit MSNBC geäußert, dass Netanyahu Israel mehr schade als nütze. 

Daraufhin betonte Netanyahu, dass seine Politik von einer "überwältigenden Mehrheit" in Israel unterstützt werde und zielte darauf ab, die Hamas im Gazastreifen weiter zu bekämpfen, wie die Tagesschau berichtete.

Netanyahu behauptet, dass die Maßnahmen, die Israel ergreift, darauf abzielen, die übrig gebliebenen Bataillone der Hamas zu zerstören, insbesondere in der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen. 

Die USA haben Bedenken geäußert, insbesondere wegen der hohen Zahl an Zivilisten in diesem Gebiet. Biden betonte, dass die Sicherheit der Zivilbevölkerung gewährleistet werden müsse, und setzte eine "rote Linie" gegen weitere zivile Opfer.

Die Diskussionen über eine neue Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln bleiben komplex. Netanyahu zeigte sich skeptisch gegenüber den Verhandlungen mit der Hamas, die seiner Meinung nach kein Interesse an einem Abkommen hat. 

Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte hingegen die Hoffnung auf einen länger anhaltenden Waffenstillstand, insbesondere während des Ramadan.