Startseite Welt Neue Umfrage zeigt: Selbst Trumps eigene Bundesstaaten wenden sich von...

Neue Umfrage zeigt: Selbst Trumps eigene Bundesstaaten wenden sich von ihm ab

Pete Hegseth, Donald Trump
Joey Sussman/Shutterstock

Jüngste Umfragen deuten auf eine spürbare Verschiebung der politischen Stimmung in den Vereinigten Staaten hin.

Gerade lesen andere

Die Unterstützung für Präsident Donald Trump scheint zu schwinden, sogar in Regionen, die ihn bei der letzten Wahl unterstützt haben.

Eine Analyse auf Grundlage mehrerer Umfragen weist auf wachsende Unruhe unter den Wählern hin, mit möglichen Folgen für die Republikaner vor wichtigen Zwischenwahlen.

Umfragebild

Laut einer Analyse des Economist, die auf Daten des YouGov-Forschungszentrums basiert, verliert Trump in weiten Teilen des Landes das Vertrauen der Öffentlichkeit.

Das Magazin nutzte mehrere aktuelle Umfragen, um die Unterstützungswerte für den Präsidenten in einzelnen US-Bundesstaaten zu simulieren.

Die Ergebnisse legen nahe, dass Trumps Zustimmung nach einer Reihe kontroverser Aussagen und politischer Schritte gesunken ist, darunter Kommentare zu Venezuela und Grönland.

Lesen Sie auch

Verschiebung in Swing States

Eine der auffälligsten Schlussfolgerungen ist, dass Trump in sogenannten Swing States an Boden verloren hat, also in Bundesstaaten, die weder zuverlässig republikanisch noch demokratisch sind.

Die Simulation zeigt sinkende Unterstützung in Staaten wie Alaska, Nebraska und Missouri.

Diese Staaten hatten Trump bei der Wahl 2024 unterstützt, entfernen sich nun jedoch laut Einschätzung des Economist zunehmend von ihm.

Schrumpfende Basis

Die Analyse deutet darauf hin, dass Trumps verbleibende Unterstützung sich immer stärker auf Bundesstaaten mit klar republikanischer Ausrichtung konzentriert.

Doch selbst dort scheinen die Zustimmungswerte deutlich gefallen zu sein.

Lesen Sie auch

In South Dakota beispielsweise befürworteten 2024 noch mehr als 18 % der Befragten Trumps Politik.

Die neuesten Umfragen setzen diesen Wert auf nur noch 0,4 %, was das Ausmaß des Rückgangs verdeutlicht.

Politische Folgen

Obwohl Trump nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren kann, warnt das Magazin, dass seine Unbeliebtheit weitreichendere Konsequenzen haben könnte.

Analysten sagen, er könnte für republikanische Kandidaten bei den kommenden Zwischenwahlen zu einer Belastung werden.

Während die Demokraten sich darauf vorbereiten, um die Kontrolle im Kongress zu kämpfen, gilt der Rückgang von Trumps Unterstützung in zuvor freundlichem Terrain als besorgniserregendes Signal für die Partei.

Lesen Sie auch

Quellen: The Economist, YouGov, O2.