Neuer ISW-Bericht warnt vor Russlands Vorbereitungen auf einen Konflikt mit der NATO

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Shutterstock.com
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Neuer ISW-Bericht warnt vor Russlands Vorbereitungen auf einen Konflikt mit der NATO.

Eine aktuelle Analyse des Institute for the Study of War (ISW) hat Bedenken über einen zunehmend wahrscheinlichen Konflikt zwischen der NATO und Russland geweckt, ein Szenario, das näher zu sein scheint, als viele Analysten zuvor angenommen haben.

Laut den neuesten Erkenntnissen des Think Tanks deutet eine Zusammenführung von finanziellen, wirtschaftlichen und militärischen Indikatoren darauf hin, dass Russland sich aktiv auf einen großangelegten konventionellen Konflikt mit der NATO vorbereitet.

Am 19. März traf sich der russische Präsident Wladimir Putin mit führenden Figuren der russischen Staatsduma, um seine Prioritäten für seine fünfte Amtszeit zu skizzieren.

Der ISW-Bericht hebt hervor, dass die Machbarkeit der militärischen Bedrohung Russlands in hohem Maße von wirtschaftlichen Ressourcen abhängen wird. Insbesondere offenbarte das Treffen Putins Erwartung, dass wohlhabende Industrielle eine erhebliche wirtschaftliche Last tragen würden, was Spekulationen über die Bereitschaft der russischen Elite auslöst, solche finanziellen Auswirkungen zu absorbieren.

Der Bericht bezieht sich auch auf Kommentare des dänischen Verteidigungsministers Troels Lund Poulsen, der im Februar aufgrund neuer Erkenntnisse warnte, dass Russland innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre einen Angriff auf ein NATO-Mitglied in Betracht ziehen könnte.

Zu den Besorgniserregenden Äußerungen zählt auch die des polnischen Präsidenten Andrzej Duda, der in einem Interview mit CNBC andeutete, dass Putins Hinwendung zu einer Kriegswirtschaft darauf abzielt, einen Angriff auf ein NATO-Land bis 2026 oder 2027 zu ermöglichen.

Diese alarmierende Perspektive unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Wachsamkeit und Vorbereitung unter den NATO-Mitgliedern, da die Anzeichen einer bevorstehenden Konfrontation an Schwung gewinnen. Die Einblicke des ISW bieten eine entscheidende Perspektive auf die strategischen Kalkulationen und potenziellen Risiken, denen das Bündnis gegenübersteht, und heben die Bedeutung einer einheitlichen und robusten Reaktion auf aufkommende Bedrohungen hervor.