Pro-ukrainische Rebellen stellen Putin Ultimatum

Geschrieben von Olivia Rosenberg

8 Wochen vor

|

19/03/2024
Foto: Wiki Commons
Foto: Wiki Commons
Angriffe auf Russlands Grenzregionen.

Pro-ukrainische Rebellen haben in einem kühnen Schritt russische Grenzregionen angegriffen und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Ultimatum gestellt. 

Diese Gruppen, darunter das Russische Freiwilligenkorps (RDK), die „Legion Freiheit Russlands“ und das Sibirische Bataillon, fordern einen Gefangenenaustausch und haben ihre Forderungen durch einen massiven Angriff auf russische Truppen in den grenznahen Regionen Belgorod und Kursk unterstrichen. 

Diese Entwicklungen, berichtet von der Frankfurter Rundschau, zeigen eine neue Eskalationsstufe im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, wobei die Rebellen auf russischem Territorium „absolut autonom“ agieren, ohne direkte Befehle aus Kiew zu erhalten.

Die Angriffe führten zur Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner grenznaher Gebiete und zu einem Gefecht mit den russischen Streitkräften, das mit dem Rückzug der Gruppen in die Ukraine endete. 

Die kremlfeindlichen Gruppen berichteten von ersten Erfolgen, darunter die Zerstörung zweier Munitionslager der Putin-Truppen in Tjotkino. Russland behauptet, den Angriff auf Belgorod abgewehrt und „bis zu 195“ gegnerische Soldaten getötet zu haben, eine Angabe, die unabhängig nicht überprüft werden kann.

Diese Ereignisse verdeutlichen die Komplexität des andauernden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, in dem nun auch russische Nationalisten aktiv gegen das Regime in Moskau kämpfen. 

Die Situation bleibt angespannt, während die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen genau beobachtet.