Putin ernennt ehemaligen Sicherheitsratssekretär Nikolai Patruschew zum Präsidentenberater

Geschrieben von Peter Zeifert

1 Woche vor

|

14/05/2024
Nikolai Patruschew - Foto: Wiki Commons
Nikolai Patruschew - Foto: Wiki Commons
Putin ernennt Nikolai Patruschew in einer bedeutenden personellen Neubesetzung nach seiner Amtseinführung zum Präsidentenberater.

Am Dienstag ernannte der russische Präsident Wladimir Putin Nikolai Patruschew, den ehemaligen Direktor des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) und ehemaligen Sekretär des russischen Sicherheitsrates, zum Präsidentenberater.

Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenderen personellen Neustrukturierung nach Putins jüngster Amtseinführung.

Neben Patruschew ernannte Putin auch den Gouverneur von Tula, Alexey Dyumin, zum Präsidentenberater.

Dyumin, ein langjähriger Verbündeter Putins und einer seiner ehemaligen Leibwächter, soll seine engen Verbindungen und Loyalität gegenüber dem Präsidenten in seine neue Rolle einbringen.

Diese Ernennungen sind Teil einer strategischen Neuorganisation von Putins innerem Kreis.

Sowohl Patruschew als auch Dyumin werden neben anderen bemerkenswerten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Bildungsminister Andrey Fursenko und dem ehemaligen Kulturminister Wladimir Medinsky, die in ihre Positionen wiedereingesetzt wurden, dienen.

In einem weiteren bedeutenden Schritt beförderte Putin seinen Wirtschaftsberater Maxim Oreschkin zum stellvertretenden Stabschef. Anton Vaino bleibt weiterhin in seiner aktuellen Position als Stabschef und sorgt für Kontinuität in der Führungsspitze der Verwaltung.

Die Ernennung Patruschews war Gegenstand intensiver Spekulationen, seit er am Sonntag in einer überraschenden Umstrukturierung als Sicherheitsratssekretär durch den ehemaligen Verteidigungsminister Sergej Schoigu ersetzt wurde.

Patruschews neue Rolle als Präsidentenberater deutet darauf hin, dass er trotz der jüngsten Veränderungen eine Schlüsselfigur in Putins Verwaltung bleibt.