Russischer General gefallen: Behörden bestätigen hohe Verluste im Ukraine-Krieg

04/12/2023 14:20

Olivia Rosenberg

Welt
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Enthüllung der hohen Verlustzahlen im Ukraine-Konflikt.

Meistgelesen heute

In einem bedeutenden Wendepunkt im russisch-ukrainischen Krieg hat Russland den Tod eines weiteren hochrangigen Militäroffiziers bestätigt. 

Generalmajor Wladimir Sawadski, stellvertretender Kommandeur des 14. Armeekorps der Nordmeerflotte, ist im Kampfeinsatz in der Ukraine gefallen. Diese Bestätigung erfolgte während intensiver Kämpfe um die ostukrainische Stadt Awdijiwka, einem der Brennpunkte des Konflikts. 

Nach Berichten russischer Telegram-Kanäle wurde General Sawadski Ende November getötet, als er außerhalb des Frontbereichs auf eine Mine trat. Die Nachricht vom Tod Sawadskis unterstreicht die Schwere der russischen Verluste im Krieg. 

Laut Schätzungen, so berichtet der Spiegel, belaufen sich die Gesamtverluste Russlands auf 290.000 bis 350.000 Opfer unter den Kombattanten, mit einem Mittelwert von insgesamt 320.000 russischen Opfern.

Diese Zahlen umfassen sowohl Tote als auch Verwundete. Die genauen Zahlen sind jedoch schwer zu verifizieren, da in Russland eine Kultur unehrlicher Berichterstattung innerhalb des Militärs vorherrscht und die Gesamtzahl der Toten und Verwundeten wahrscheinlich nicht genau bekannt ist.

Die hohe Zahl der Verluste, einschließlich des Todes hochrangiger Offiziere wie General Sawadski, deutet auf die Intensität und Brutalität des Konflikts hin. 

Der Krieg, der im Februar 2022 begann, hat zu einer der schwersten humanitären Krisen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. 

Die ukrainischen Streitkräfte haben trotz der militärischen Überlegenheit Russlands erheblichen Widerstand geleistet, unterstützt durch Waffenlieferungen und politische Unterstützung aus dem Westen.

Der Tod von General Sawadski und die hohen Verlustzahlen auf russischer Seite zeigen die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf beide Seiten. 

Während die Ukraine um ihre Souveränität und territoriale Integrität kämpft, sieht sich Russland mit wachsenden militärischen Herausforderungen und internationaler Isolation konfrontiert. 

Der Konflikt hat nicht nur das Leben vieler Soldaten und Zivilisten gefordert, sondern auch die geopolitische Landschaft in Europa und darüber hinaus verändert.