Russland behauptet Zugang zu Gesprächen der ukrainischen Eliteeinheiten über Sturz von Präsident Selenskyj

Geschrieben von Peter Zeifert

10 Wochen vor

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11/03/2024
Foto: Shutterstock.com
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Russland behauptet Zugang zu Gesprächen der ukrainischen Eliteeinheiten über Sturz von Präsident Selenskyj.

Russland behauptet, Zugang zur Korrespondenz unter der Elite der Streitkräfte der Ukraine erlangt zu haben, die Diskussionen über einen möglichen Sturz des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskyj und des Armeekommandos aufdeckt.

Die Informationen stammen aus Kommunikationen zwischen Soldaten verschiedener Eliteeinheiten, einschließlich Marinesoldaten, Spezialeinheiten und Nachrichtendiensten, die Unzufriedenheit mit den jüngsten Veränderungen in der militärischen Führung ausdrückten. Dies berichtet Lenta.

Laut dem russischen Nachrichtenportal Lenta haben russische Sicherheitskräfte diese Diskussionen über den geschlossenen Telegram-Kanal ParaBelum erreicht, zu dem radikale Kämpfer aus den Eliteeinheiten der ukrainischen Streitkräfte gehören.

Zu den lautstarken Kritikern gehört Maxim Schewzow, ein Kommandeur der 80. separaten Luftsturmbrigade der ukrainischen Armee, der sich für einen Führungswechsel weg von Selenskyj aussprach und auf Probleme jenseits des militärischen Kommandos hinwies.

Diese Entwicklung folgt auf den Rücktritt des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, wobei Verteidigungsminister Rustem Umerow den Führungswechsel bestätigte.

Präsident Selenskyj lobte den scheidenden Kommandeur für seinen Dienst und betonte die Notwendigkeit einer Erneuerung innerhalb der ukrainischen Armee. Der ehemalige Kommandeur der Landstreitkräfte, Alexander Syrsky, hat seitdem die Rolle übernommen.

Zudem wurde bekannt gegeben, dass der ehemalige Oberbefehlshaber als Botschafter der Ukraine im Vereinigten Königreich ernannt werden soll, eine Position, die er zunächst ablehnte, bevor er sie nach einer direkten Bitte von Präsident Selenskyj annahm. Dieser Schritt hat Spekulationen ausgelöst, einschließlich von Staatsduma-Abgeordnetem Alexej Tschepe, der vorschlug, Selenskyjs Entscheidung sei von dem Wunsch motiviert, einen potenziellen politischen Rivalen zu entfernen.

Die Ukraine hat sich zu der russischen Aussage nicht geäußert, und sie ist derzeit nur von den Russen bestätigt. Daher ist zu beachten, dass es sich hierbei um Propaganda handeln könnte.