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Russland fordert härteres Vorgehen gegen westliche „Piraten“, die Putins Schiffe angreifen

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Russlands sogenannte Schattenflotte gerät zunehmend ins Visier.

Westliche Beamte warnen vor ernsthaften Umweltrisiken, die mit alternden und schlecht regulierten Öltankern verbunden sind.

Nach mehreren Zwischenfällen auf See sind die Bedenken gewachsen, was Rufe nach einem härteren Vorgehen des Vereinigten Königreichs und seiner Verbündeten verstärkt.

Forderungen nach Maßnahmen

Die Sprecherin des Föderationsrates, Walentina Matwijenko, hat die russischen Behörden aufgefordert, die Anstrengungen gegen Länder zu intensivieren, die ihrer Behauptung nach russische Schiffe angreifen.

Während einer Parlamentssitzung, zitiert von TASS, forderte sie, den rechtlichen und diplomatischen Druck als Reaktion auf die von ihr als wiederholte Zwischenfälle bezeichneten Vorkommnisse zu erhöhen.

Sie sagte, solche Handlungen sollten öffentlich und über internationale Rechtswege angefochten werden.

Piraterievorwürfe

Matwijenko behauptete, westliche Länder hätten russische Schiffe, die Öl und Gas transportieren, festgesetzt und diese Handlungen als „Piraterieakte“ bezeichnet.

„Dies ist zweifellos eine grobe Verletzung des Völkerrechts, wahrhaftige Piraterie. […] Lasst uns sie mit Briefen und Einwänden überfluten. Wir müssen Bedingungen schaffen, unter denen es kein Schweigen gibt, wo dies öffentlich im Informationsraum, im Justizsystem und so weiter geäußert wird. […] Lasst uns unseren Druck gegen diejenigen, die solche Verbrechen begehen, weiter verstärken“, sagte sie.

Ihre Kommentare richteten sich während der Sitzung an Generalstaatsanwalt Alexander Gutsan.

Ukraine-Vorwürfe

Die hochrangige Gesetzgeberin warf der Ukraine auch vor, Angriffe auf russische Schiffe zu verüben, und behauptete, diese Handlungen würden Umweltschäden verursachen.

Laut Matwijenko stellen solche Zwischenfälle „terroristische Akte“ dar, die marine Ökosysteme schädigen.

Sie kritisierte ferner Umweltgruppen in westlichen Ländern und sagte, diese hätten auf die angeblichen Zwischenfälle nicht reagiert.

Quellen: TASS