Russische staatsnahe Medien haben scharf auf die jüngste Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein reagiert.
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Trump versucht, die Bedeutung der Dokumente herunterzuspielen und betont, dass sie ihn nicht in Fehlverhalten verwickeln.
Russische Reaktion
Russische Medien griffen die erneute Aufmerksamkeit rund um die Epstein-Akten auf, nachdem in der vergangenen Woche Millionen von Dokumenten öffentlich gemacht wurden.
Mehrere staatlich kontrollierte Medien stellten die Veröffentlichung als schädlich für Trump und seine Regierung dar.
Laut Berichten, die vom Russland-Redakteur der BBC, Steve Rosenberg, übersetzt wurden, erklärte die Wirtschaftszeitung Vedomosti, der Skandal schockiere weiterhin „die amerikanische Gesellschaft“ und argumentierte, dass Trump, der in den Dokumenten erwähnt wird, versuchen werde, von dem Thema abzulenken.
Die Zeitung deutete an, die Kontroverse könnte zu abrupten politischen Entscheidungen in Washington führen.
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Trumps Reaktion
Trump räumte ein, dass er in den Akten zahlreiche Male erwähnt wird, bestand jedoch darauf, dass die Veröffentlichung ihn entlaste.
Er sagte: „Ich habe es selbst nicht gesehen, aber mir wurde von einigen sehr wichtigen Leuten gesagt, dass es mich nicht nur entlastet, sondern das Gegenteil von dem ist, was die Leute gehofft haben, wissen Sie, die radikale Linke.“
Obwohl Trump in den Dokumenten mehr als 1.000 Mal erwähnt wird, ergaben sich aus der neuesten Veröffentlichung keine bedeutenden neuen Vorwürfe gegen ihn.
Der US-Präsident hatte während seines Wahlkampfs 2024 versprochen, die Epstein-Akten vollständig zu veröffentlichen.
Medienkommentar
Ein weiteres russisches Medium argumentierte, dass die Veröffentlichung der Dokumente unweigerlich ein schlechtes Licht auf Trumps Team werfe, unabhängig von Versuchen, die politischen Folgen zu begrenzen.
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„Egal, wie sehr Trumps Team es versuchte, die Veröffentlichung der Akten des milliardenschweren pädophilen Straftäters beschmutzt auch ihn“, schrieb das Medium.
Die russische Berichterstattung hat die Episode als Beleg für Instabilität und Verwundbarkeit im politischen System der USA dargestellt.
Quellen: BBC, russische Medienberichte, Express.