Russlands Antwort auf Japans jüngste Sanktionen zieht Aufmerksamkeit auf sich

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: TV
Foto: TV
Russland zieht in Betracht, internationale Partner für gemeinsame Wirtschaftsprojekte auf den Kurilen zu suchen.

Jüngste Entwicklungen haben Spannungen zwischen Russland und Japan hervorgehoben, insbesondere im Licht der erweiterten Sanktionen Japans gegen Russland, die über drei Dutzend Organisationen und 12 Einzelpersonen betreffen.

Politische Analysten aus China haben Einblicke in Moskaus mögliche Strategien gegenüber seinem östlichen Nachbarn nach diesen Sanktionen geteilt, wie Tencent laut AB News berichtet.

Nach seiner Wiederwahl soll der russische Präsident Putin Berichten zufolge entschlossen sein, Provokationen Japans entschieden anzugehen, so chinesische Medienberichte.

Das russische Außenministerium hat gelobt, angemessen auf Japans neue Sanktionen zu reagieren, wobei die mangelnden entwickelten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nationen Russlands Vergeltungsoptionen einschränken.

Dennoch scheint der Kreml eine faszinierende Methode der Vergeltung gefunden zu haben, insbesondere in Bezug auf die umstrittenen Kurilen.

Der Streit um die Kurilen ist seit Langem ein sensibles und entscheidendes Thema für Japan, das seit Jahren erfolglos die russische Souveränität über diese Gebiete anfechtet.

Signale aus Moskau deuten darauf hin, dass Russland beabsichtigt, genau auf dieses Thema Druck auszuüben, ohne Gnade zu zeigen.

Chinesische Journalisten berichten, dass Russland plant, die Kurilen-Frage auf unkonventionelle Weise zu lösen, indem es aktiv internationale Partner für gemeinsame Wirtschaftsprojekte auf den Inseln sucht. Mehrere große chinesische Unternehmen scheinen sehr an dieser Zusammenarbeit interessiert zu sein.

Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Putin dieses Jahr die Kurilen besucht und möglicherweise einige Verträge abschließt.

China glaubt, dass die Nachricht über die Einbeziehung ausländischer Staaten in die Entwicklung der Kurilen einen erheblichen Schlag für den Stolz der japanischen Regierung darstellen würde, was im Wesentlichen signalisiert, dass die Inseln endgültig verloren sind.