Schlüsselzeuge im Trump-Prozess packt aus: Unterstützung bei Schweigegeldaffäre bestätigt

Olivia Rosenberg

11 Wochen vor

|

24/04/2024
Welt
Foto: Evan El-Amin / Shutterstock.com
Foto: Evan El-Amin / Shutterstock.com
Trumps frühere Vertraute belasten ihn schwer.

In einem aufsehenerregenden Schweigegeld-Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat der frühere Herausgeber des „National Enquirer“, David Pecker, seine Rolle in der Unterdrückung unliebsamer Geschichten über Trump im Vorfeld der US-Wahlen 2016 bestätigt. 

Peckers Aussage vor Gericht in New York wirft ein grelles Licht auf die Methoden, die im Wahlkampf angewendet wurden, um Trumps Image zu schützen.

David Pecker erläuterte detailliert, wie er zusammen mit Trump und dessen Anwalt Michael Cohen im August 2015 an Strategien arbeitete, die darauf abzielten, potenziell schädliche Berichte aus der Öffentlichkeit fernzuhalten. 

Diese Vorgehensweise inkludierte, wie im Gericht offenbart wurde, Absprachen und Zahlungen, die dazu dienten, die Betroffenen zum Schweigen zu bringen. Pecker's Rolle war zentral in diesem Prozess, da sein Boulevardblatt oft als Plattform für solche Operationen genutzt wurde.

Die Zahlungen, um die es in dem Prozess laut Handelsblatt geht, betreffen insbesondere eine Pornodarstellerin, die behauptet, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben. 

Die Details dieser Absprachen sind besonders brisant, da sie nicht nur moralische, sondern auch rechtliche Fragen aufwerfen, die Trump möglicherweise noch lange verfolgen werden.

Die aktuelle Gerichtsverhandlung in New York könnte daher weitreichende Folgen für Trump haben, sowohl in rechtlicher als auch in politischer Hinsicht. 

Die Bestätigung von Pecker, dass es gezielte Bemühungen gab, die Wahl durch Unterdrückung von Informationen zu beeinflussen, verstärkt die Dringlichkeit dieser Angelegenheit.