Schrecklicher Polizeiirrtum: Mann fälschlicherweise für Terroristen gehalten und erschossen

09/10/2023 08:48

Rikki Jürgensen

Welt
Foto: Shutterstock.com
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Mann fälschlicherweise für Terroristen gehalten und erschossen.

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Nahe der israelischen Stadt Ashkelon kam es zu einem fatalen Fehler: Die Polizei erschoss einen Mann, den sie irrtümlich für einen Kämpfer der Hamas hielt.

Der Mann war auf der Autobahn 4 unterwegs und ignorierte die Aufforderungen der Polizei, was zu einer Verfolgungsjagd führte.

Der Mann verließ unerwartet die Fahrbahn und flüchtete zu Fuß in ein offenes Feld. Die Polizei ging davon aus, dass es sich um einen palästinensischen Kämpfer handelte, und eröffnete das Feuer.

Später stellte sich heraus, dass er in Wirklichkeit ein Flüchtling aus dem krisengeschüttelten Gazastreifen war.

Dieser tragische Irrtum wurde sowohl von der "Times of Israel" als auch von den Nachrichtendiensten Ynet und Channel 12 bestätigt.

Warum der Mann vor der Polizei floh und ihre Anweisungen ignorierte, bleibt unklar. Seine nervöse Reaktion führte dazu, dass die Behörden die Lage als sehr ernst einschätzten, was tragische Konsequenzen hatte.

Kein Einzelfall

Dies ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Fehler passiert ist. So wurde beispielsweise ein Bewohner von Sderot von den israelischen Streitkräften angeschossen, weil er sein Fahrzeug nicht anhalten wollte. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Dieser tragische Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer Reihe von Angriffen durch die Hamas, was die israelischen Behörden dazu veranlasste, das Kriegsrecht zu verhängen.

Die Kämpfe gehen weiter, und der Widerstand der Palästinenser ist stark.