Die Bucht Kalø Vig hat einen ungewöhnlichen und eindrucksvollen Besucher an ihrer Küstenlinie erhalten.
Ein etwa acht bis zehn Meter langer Buckelwal liegt tot mit dem Bauch nach oben nur wenige Meter vom Ufer entfernt am Følle Strand. Sowohl Einheimische als auch Besucher strömen herbei, um das seltene Schauspiel mit eigenen Augen zu sehen.
Das berichtet Presse-fotos.dk.
Bilder aus dem Gebiet zeigen eine große Menschenmenge am Wasserrand, wo Kameras und Mobiltelefone unablässig klicken vor dem riesigen Meeressäuger. Mehrere Wal-Interessierte haben Fotos und Beobachtungen in der Facebook-Gruppe „Hvaler.dk – Hval og sæl observationer i Danmark“ geteilt. Den Meldungen zufolge handelt es sich vermutlich um ein etwa ein Jahr altes Jungtier.
Der Wal liegt weiterhin in Ufernähe, und laut Mitgliedern der Gruppe wurden die Behörden bereits informiert. Was genau zum Tod des Tieres geführt hat, ist bislang nicht bekannt. Sichtbare Verletzungen sind am Körper erkennbar, jedoch ohne Hinweise auf massive äußere Gewalteinwirkung.
Der Wal gehört zur Art der Buckelwale – Bartenwale, die für ihre auffälligen Merkmale bekannt sind: lange Brustflossen, eine große Schwanzflosse und natürlich der charakteristische Buckel vor der Rückenflosse, der der Art ihren Namen gibt. Ein ausgewachsener Buckelwal kann eine Länge von etwa 15 Metern erreichen, während Neugeborene bereits vier bis fünf Meter messen. Das junge Alter passt somit zur aktuellen Größe des Wals.
Buckelwale sind in dänischen Gewässern keine unbekannten Gäste – insbesondere junge Tiere verirren sich gelegentlich in seichtere Küstenbereiche. Dennoch ist es keineswegs alltäglich, ein Exemplar so nah am Land und in dieser Größenordnung zu sehen.
Presse-fotos.dk war bereits am Følle Strand, wo sich am Dienstag und Mittwoch zahlreiche Schaulustige eingefunden haben. Die Angelegenheit wird nun von den zuständigen Behörden verfolgt, und der Umgang mit dem großen Kadaver wird im Laufe der weiteren Untersuchungen bewertet.