Ursprünglich war die Unterzeichnung des Abkommens für den 28. Februar geplant, doch diese wurde durch einen heftigen Konflikt zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verzögert.
Laut Trump befinden sich die USA und die Ukraine auch in Verhandlungen über die mögliche Übernahme von ukrainischen Kraftwerken durch amerikanische Unternehmen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur erklärte er, dass dies ein weiteres Thema der laufenden Gespräche sei.
Bereits am 19. März hatte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, erklärt, dass die USA das Mineralienabkommen mit der Ukraine "hinter sich gelassen" hätten und sich nun auf die Erreichung eines dauerhaften Waffenstillstands konzentrieren würden. Sie betonte jedoch, dass dies nicht bedeute, dass das Abkommen vom Tisch sei.
Das berichtet The Kyiv Independent.
Das Mineralienabkommen, auf das viele gehofft haben, sieht vor, einen Fonds zu schaffen, zu dem die Ukraine 50 % der Erlöse aus der zukünftigen Ausbeutung von staatseigenen Ressourcen wie Öl, Gas und Logistik-Infrastruktur beisteuern würde.
Zuvor hatte die Ukraine frühere Versionen des Abkommens abgelehnt, da diese keine konkreten Sicherheitsgarantien enthielten. Die endgültige Version, die von Kiew genehmigt wurde, enthält zwar keine Sicherheitszusagen, jedoch eine Klausel, dass der Fonds "mindestens jährlich in die Sicherheit und den Wohlstand der Ukraine reinvestiert" werden soll.
Das Weiße Haus beschreibt das Abkommen als Möglichkeit, den finanziellen Beitrag der USA zur Unterstützung der Ukraine im Zuge des russischen Übergriffs zumindest teilweise zurückzuerhalten.