Überraschende Entwicklung: Diktator entschuldigt sich bei Putin

23/09/2023 08:31

Rikki Jürgensen

Welt
Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com
Diktator entschuldigt sich bei Putin.

Meistgelesen heute

Der russische Diktator Wladimir Putin hat eine Entschuldigung von einem anderen Diktator erhalten, so das russische Regime in Moskau.

Der Kreml berichtet, dass es der aserbaidschanische Diktator Ilhan Aliyev ist, der sich bei Putin entschuldigt hat. In einem Telefonat drückte Aliyev seine "tiefsten Beileidsbekundungen" für die russischen Friedenstruppen aus, die gestern in der Region Bergkarabach getötet wurden.

Aserbaidschan hatte eine "Anti-Terror-Operation" in der Region eingeleitet, die zuvor unter armenischer Kontrolle stand.

Während der Auseinandersetzungen wurden mehrere russische Soldaten von aserbaidschanischen Streitkräften getötet. Laut Reuters wurden die Fahrzeuge der russischen Truppen beschossen.

Nun entschuldigt sich der aserbaidschanische Diktator Ilhan Aliyev. "Der russische Präsident Wladimir Putin und der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev hatten auf Initiative der aserbaidschanischen Seite ein Telefongespräch", sagte der Kreml in einer Erklärung.

"Während des Gesprächs entschuldigte sich Aliyev und drückte sein tiefes Beileid für den tragischen Tod der russischen Friedenstruppen in Bergkarabach aus."

Historisch gesehen hat Russland sich auf die Seite Armeniens gestellt, aber unter Putins Herrschaft hat sich das Land von der demokratischen Entwicklung Armeniens distanziert.

Da die Demokratie in Armenien vorangeschritten ist, hat sich Putin stattdessen seinem aserbaidschanischen Diktatorenkollegen Aliyev angenähert.

Die armenischen Separatisten in Bergkarabach haben erklärt, dass sie bereit sind, die Waffen niederzulegen, nachdem zwei Tage intensiver Kämpfe stattgefunden haben. Die Separatisten fordern jedoch Sicherheitsgarantien.

"Wir haben vereinbart, die militärischen Aktionen einzustellen, aber wir warten auf eine endgültige Vereinbarung. Die Gespräche laufen; wir werden sehen. Wir müssen viele Fragen besprechen", sagte David Babayan, Berater des Präsidenten von Bergkarabach, Samvel Shahramanyan, gegenüber Reuters.