USA beharren auf Waffenlieferungen an Israel trotz internationaler Kritik

Geschrieben von Olivia Rosenberg

1 Woche vor

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15/05/2024
Foto: Shutterstock
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Biden’s diplomatische Gratwanderung im Nahost-Konflikt.

Im Kontext des angespannten Israel-Gaza-Kriegs plant die USA, ihre militärische Unterstützung für Israel trotz vorübergehender Pausen und kontroverser Einsätze fortzusetzen. 

Diese Entscheidung folgt auf Präsident Joe Bidens vorläufiges Zögern, weitere Waffenlieferungen zu genehmigen, die im Zusammenhang mit den Operationen in Rafah stehen. 

Die Ankündigung einer neuen Waffenlieferung im Wert von einer Milliarde Dollar wurde von DER SPIEGEL berichtet und verdeutlicht das fortwährende Engagement der USA in der Region.

Nach anfänglichen Bedenken hinsichtlich der militärischen Aktionen Israels in Rafah und der damit verbundenen Nutzung amerikanischer Waffen, hat das Weiße Haus klargestellt, dass diese Unterbrechung nicht als Rückzug aus der Unterstützung Israels zu verstehen ist. 

Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan und die Sprecherin Karine Jean-Pierre betonten, dass die US-Regierung lediglich eine spezifische Lieferung pausiert habe, während die generelle militärische Hilfe fortbesteht. 

Jean-Pierre wies darauf hin, dass die aktuellen Operationen der israelischen Armee in Rafah als begrenzt eingestuft werden und bisher nicht den Rahmen einer umfangreicheren Bodenoperation erreicht haben.

Diese politische Strategie der USA spiegelt das Dilemma wider, mit dem sich die amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten konfrontiert sieht. 

Einerseits will man einen wichtigen Verbündeten nicht im Stich lassen, andererseits muss man darauf achten, nicht in Menschenrechtsverletzungen und internationale Kontroversen verwickelt zu werden.