Von Mord zu Privilegien: Die schockierende Geschichte der Lucy Letby

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Skandal um die Unterbringung der Serienmörderin Lucy Letby.

Die Verlegung der Serienmörderin Lucy Letby in ein als "luxuriös" geltendes Gefängnis hat für öffentliche Empörung gesorgt. 

Letby, die eine lebenslange Haftstrafe für den Mord an sieben Babys und den versuchten Mord an sechs weiteren verbüßt, genießt in der privat geführten Haftanstalt HMP Bronzefield nahe Ashford, Surrey, Privilegien wie ein eigenes Bad, Telefon und Fernseher. 

Diese Sonderbehandlung, die sie aufgrund ihres Status erhält, hat bei anderen Insassen, die sich solche Rechte erst verdienen mussten, für Unmut gesorgt.

Die 33-jährige Letby, die noch keine Gefängnisarbeit aufgenommen hat und während ihrer Haftzeit ihre Haare braun gefärbt hat, wurde kürzlich aus dem berüchtigten und unruhigen Gefängnis Low Newton in County Durham verlegt. 

Ihre Mitgefangenen, die sich mehr Rechte wie Fernsehen, Ausgaben und Besuche erarbeitet haben, sind über Letbys bevorzugte Behandlung verärgert. 

Ein Insider berichtete der Daily Mail zufolge, dass Letby "glücklich wie Larry" sei und in einer angenehmen Zelle alleine untergebracht ist. Die Einrichtungen in Bronzefield seien viel besser als in den meisten Gefängnissen, da es privat geführt wird.

Ein Sprecher von Bronzefield lehnte es ab, sich zu Einzelfällen zu äußern. 

Letby, die ihre Verbrechen im Countess of Chester Hospital zwischen 2015 und 2016 beging, wurde ursprünglich in HMP Bronzefield festgehalten, dann aber für den Prozess nach HMP New Hall in Wakefield verlegt. 

Nach ihrer Verurteilung kam sie nach Low Newton, wo sie anfangs zur Vermeidung von Angriffen durch Mitgefangene isoliert wurde. Letby wird weiterhin unter Selbstmordbeobachtung stehen, da das Personal stark kritisiert würde, sollte sich eine so prominente Gefangene das Leben nehmen. 

Allerdings kann eine solche Beobachtung nicht unbegrenzt fortgesetzt werden, da sie zu viel Druck auf das Personal ausübt. Wann die Beobachtung aufgehoben wird, ist eine Ermessensfrage und keine exakte Wissenschaft.