Wirtschaft, Frieden, Migration: Die Kernthemen des Bündnis Sahra Wagenknecht

Geschrieben von Olivia Rosenberg

19 Wochen vor

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11/01/2024
Foto: Shutterstock
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Wagenknechts Antwort auf politische Frustration.

Sahra Wagenknecht, die ehemalige Fraktionschefin der Linken, hat eine neue politische Bewegung ins Leben gerufen: das „Bündnis Sahra Wagenknecht – für Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW).

Die Partei, die sich als Sammelbecken für Frustrierte versteht, will eine Alternative zur aktuellen Politik bieten. 

Trotz des Fehlens eines umfangreichen Parteiprogramms, das laut Wagenknecht erst bis zur Bundestagswahl 2025 erarbeitet werden soll, zeichnen sich bereits erste „linkskonservative“ Ansätze ab, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Das BSW strebt nach einer „innovativen Wirtschaft mit fairem Wettbewerb“, einem gerechteren Steuersystem und einem starken Mittelstand. 

Außenpolitisch setzt die Partei auf Handelsbeziehungen statt auf Sanktionen und fordert eine Lockerung der Russlandsanktionen. 

In der Sozialpolitik kritisiert das BSW finanzielle Ungleichheit und fordert „leistungsgerechte Löhne, sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen“. 

In der Außenpolitik orientiert sich das Bündnis an einer Politik der Entspannung und lehnt militärische Konfliktlösungen ab. 

In der Migrationspolitik vertritt das BSW einen konservativeren Ansatz und spricht sich gegen unkontrollierte Migration aus, betont jedoch gleichzeitig die Ablehnung rechtsextremer Ideologien.