Startseite Nachrichten Oprah Winfrey enthüllt: Ihr Geburtsname war ursprünglich Orpah

Oprah Winfrey enthüllt: Ihr Geburtsname war ursprünglich Orpah

Oprah Winfrey
Joe Seer / Shutterstock

Im Laufe ihres Lebens nehmen die meisten Menschen ihre Identität als selbstverständlich hin und gehen davon aus, dass der auf ihren Geburtstagskarten aufgedruckte Name mit den offiziellen staatlichen Aufzeichnungen übereinstimmt.

Doch Kindheitsgeschichten bergen manchmal überraschende Geheimnisse, die erst viel später im Erwachsenenalter ans Licht kommen. Eine weltberühmte Fernsehikone teilte diese Erfahrung kürzlich mit ihrem Publikum, wie Onet. berichtet.

Eine rechtliche Überraschung

Medienmogulin Oprah Winfrey überraschte Fans während eines Podcast-Interviews mit Moderatorin Keke Palmer, indem sie ein unerwartetes persönliches Detail preisgab. Tatsächlich steht auf ihrer Geburtsurkunde ein völlig anderer Name.

Ihr ursprünglicher amtlicher Name wurde als Orpah eingetragen. Der von ihrer Tante gewählte Name stammt direkt aus einer Passage, die Ruth und Noomi im biblischen Buch Rut betrifft.

Rechtschreibschwierigkeiten veränderten schnell ihre alltägliche Identität. Niemand in ihrem Haushalt wusste, wie man den alten biblischen Namen korrekt schreibt, was dazu führte, dass Familienmitglieder und Freunde ihn stattdessen als Oprah aussprachen und schrieben.

Der Weltstar lebte zwei Jahrzehnte lang mit der gängigen Fehlansprache, ohne die Verwechslung zu bemerken. Laut Onet entdeckte sie den offiziellen Rechtschreibfehler erst, als sie in ihren frühen Zwanzigern ihre rechtlichen Unterlagen überprüfte.

Freiheit verdienen

Über ihre persönliche Geschichte hinaus löste Winfrey während der Podcast-Sendung am Mittwoch eine lebhafte Online-Debatte aus, als sie Karrieretipps gab. Die Work-Life-Balance stand im Mittelpunkt, als sie sich an junge Berufstätige wandte, die in den modernen Arbeitsmarkt eintreten.

Winfrey vertrat die Ansicht, dass sich junge Menschen in den Anfangsphasen ihrer Karriere ganz auf harte Arbeit konzentrieren sollten, anstatt sofortige Flexibilität zu erwarten. Laut Onet ist sie der Meinung, dass frühe persönliche Opfer die wesentliche Grundlage für langfristigen beruflichen Erfolg legen.

Im Rückblick auf ihren eigenen Aufstieg zu weltweiter Bekanntheit bemerkte Winfrey, dass sie Jahre damit verbrachte, berufliche Pflichten zu erfüllen, die nicht immer ihren persönlichen Leidenschaften entsprachen. Die Übernahme dieser herausfordernden Aufgaben ermöglichte es ihr, die finanzielle und kreative Unabhängigkeit zu erlangen, die sie heute genießt.

Während viele junge Arbeitnehmer hoffen, sofort nur das tun zu können, was sie wollen, bleibt Winfrey bei ihrer Haltung. Sie besteht darauf, dass Terminplanung und persönliche Freiheit Privilegien sind, die durch jahrelange harte Arbeit verdient werden müssen.

Quellen: Onet