Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow zeichnete einen Marinekommandanten für das Abfeuern von Signalraketen auf einen dänischen Militärhubschrauber in internationalen Gewässern aus.
Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow zeichnete den Kommandanten der Ostseeflotten-Korvette Soobrasitelny nach einer kürzlichen Konfrontation aus. Laut United24 Media feuerte das russische Kriegsschiff Signalraketen auf einen dänischen Militärhubschrauber ab, der in internationalen Gewässern in der Nähe von Gedser operierte. Beloussow überreichte dem Kommandanten im Anschluss an die angespannte Begegnung auf See offiziell die Medaille „Für Kampfverdienste“.
Das russische Militär behauptet, die Auszeichnung würdige den effektiven Umgang des Kommandanten mit einer angeblichen ausländischen Bedrohung. Wie von United24 Media berichtet, lobte das russische Verteidigungsministerium den Offizier für seine „geschickten und entschlossenen Aktionen zur Verhinderung einer Provokation durch einen Hubschrauber der dänischen Luftwaffe“. Die offizielle Erklärung hielt fest, dass sich dieser spezifische Vorfall am 14. September um 14:22 Uhr ereignete.
Russische Beamte behaupten, dass sich das anvisierte Flugzeug ihrem aktiven Marineschiff ohne Kommunikation schnell näherte. Laut United24 Media behauptete Moskau, dass der dänische Fennec-Hubschrauber standardmäßige Funkrufe über einen internationalen Kommunikationskanal vollständig ignorierte. Der Kommandant befahl seiner Besatzung daraufhin, zwei rote Signalraketen in den Himmel zu feuern.
Dänisches Militär bestreitet die russische Darstellung
Die dänischen Streitkräfte lieferten eine stark abweichende Schilderung der Begegnung in der Luft über der südwestlichen Ostsee. Laut United24 Media erklärten dänische Militärvertreter, dass ihr Fennec-Hubschrauber lediglich eine routinemäßige fotografische Überwachung des russischen Schiffes durchführte. Diese standardmäßige Beobachtungsmission fand legal in internationalen Gewässern statt, als die Korvette plötzlich ihre Raketen abfeuerte.
Die aggressive russische Reaktion schuf Berichten zufolge eine gefährliche Situation für die beobachtende dänische Flugbesatzung. Wie von United24 Media angemerkt, passierte eine der zwei roten Signalraketen das Militärflugzeug in gefährlicher Nähe. Glücklicherweise bestätigte das dänische Militär, dass an dem Hubschrauber kein physischer Schaden entstand und keine Besatzungsmitglieder verletzt wurden.
Nach dem plötzlichen Abfeuern der Raketen verließ der anvisierte Hubschrauber sicher den unmittelbaren Luftraum. Laut United24 Media behauptete das russische Verteidigungsministerium stolz, dass „der Hubschrauber das Gebiet verließ, in dem sich das russische Kriegsschiff befand“, nachdem die Warnschüsse abgegeben worden waren. Diese jüngste Konfrontation unterstreicht die wachsenden maritimen Spannungen zwischen den russischen Seestreitkräften und den regionalen europäischen Militärs.
Frühere maritime Zwischenfälle erhöhen die regionalen Spannungen
Dieser jüngste Vorfall mit dem Abfeuern von Raketen ist nicht die erste angespannte Begegnung zwischen diesen zwei Nationen in der Ostsee in diesem Jahr. Laut United24 Media kam es im Juli zu einer separaten Konfrontation, als sich eine russische Korvette einem unbemannten dänischen Oberflächenschiff dicht näherte. Dieser spezifische Vorfall ereignete sich, während die experimentelle dänische Drohne südöstlich von Bornholm fortschrittliche Radartechnologie testete.
Während dieser früheren Begegnung im Sommer operierte das russische Marineschiff mit absichtlich ausgeschaltetem Positionstransponder. Wie von United24 Media berichtet, beschattete das getarnte russische Kriegsschiff die dänische Überwasserdrohne aktiv durch internationale Gewässer. Die russische Besatzung eskalierte die Situation dann, indem sie eine Flugdrohne einsetzte, um die ausländische Ausrüstung genau zu inspizieren.
Die eingesetzte russische Drohne flog während dieser Überwachungsoperation aggressiv nah an das dänische Marinegerät heran. Laut United24 Media näherte sich das Fluggerät dem unbemannten Oberflächenschiff bis auf wenige Fuß, um Informationen zu sammeln. Diese wiederholten provokativen Aktionen unterstreichen das eskalierende Muster der russischen militärischen Durchsetzungskraft in der gesamten strategischen Ostseeregion.