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Trumps Zustimmungswerte erreichen historischen Tiefstand – schlechter nur Nixon vor Rücktritt

Richard Nixon
Oliver F. Atkins / Wikimedia Commons

Um einen Oberbefehlshaber mit einem schlechteren Ergebnis zu finden, muss man mehr als fünfzig Jahre zurückblicken.

Wenn ein Staatschef auf das Land blickt, das er regiert, hofft er normalerweise, ein Spiegelbild seines eigenen Vertrauens zu sehen.

Doch die öffentliche Meinung kann sich unglaublich schnell ändern, wenn die Realitäten des täglichen Lebens zu greifen beginnen.

Die aktuell eintreffenden Daten deuten darauf hin, dass sich leise ein politisches Erdbeben anbahnt.

Ein harter Realitätscheck

Erst im letzten Monat nutzte Donald Trump seine Plattform Truth Social, um seine Beliebtheit bei den Wählern zu feiern. Er behauptete stolz, die höchsten Zustimmungswerte in der amerikanischen Geschichte zu besitzen. Sogar eine weitere Präsidentschaftskampagne schien im Raum zu stehen.

Laut der von O2 zitierten New York Times erzählen die tatsächlichen Zahlen eine völlig andere und weitaus beunruhigendere Geschichte für die Regierung. Derzeit unterstützen nur 33 Prozent der Amerikaner den Präsidenten, berichtet die Publikation.

Diese Zahl markiert den absolut niedrigsten Zustimmungswert seiner gesamten Amtszeit. Sie ist zudem eines der schlechtesten Umfrageergebnisse für einen Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit, seit die moderne Datenerhebung begann.

Echos eines Skandals

Um einen Oberbefehlshaber mit einem schlechteren Ergebnis zu finden, muss man mehr als fünfzig Jahre zurückblicken. Die New York Times stellt fest, dass nur Richard Nixon niedrigere Umfragewerte erzielte, nämlich lediglich 24 Prozent, kurz bevor er 1974 aufgrund des Watergate-Skandals zurücktrat.

Heute sind die Gründe für den plötzlichen Rückgang offensichtlich. Die Unterstützung für den Präsidenten bricht ein, da der anhaltende Krieg im Iran die Kosten für Alltagsgüter in die Höhe treibt.

Die amerikanischen Wähler spüren eindeutig den finanziellen Druck. Steigende Benzin- und Lebensmittelpreise haben seine Zustimmungswerte von den 39 Prozent, die er noch im vergangenen April hatte, stark nach unten gezogen.

Verlust entscheidender Unterstützung

Die wirtschaftliche Belastung ist derzeit nicht das einzige massive Problem, mit dem die aktuelle Regierung konfrontiert ist. Ein entscheidender Wählerblock wendet sich rapide ab.

Latino-Amerikaner wenden sich ihm aktiv ab, so aktuelle Umfragen und Interviews, die von Politico-Journalisten gesammelt wurden. Die Publikation berichtet, dass diese Wähler unglaublich frustriert sind über aggressive Taktiken zur Grenzdurchsetzung.

Konkret stellt Politico fest, dass Latino-Wähler sich stark über plötzliche Angriffe von ICE-Beamten beschweren. Sie argumentieren, dass die schnelle Abschiebung ihrer Angestellten massive Störungen in ihren lokalen Gemeinden und Unternehmen verursacht.

Die geballte Last von Überseekonflikten, teuren Haushaltsnotwendigkeiten und strengen innenpolitischen Maßnahmen hat einen perfekten Sturm erzeugt. Sie lässt den Präsidenten einen steilen Kampf bergauf führen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen.

Quellen: O2, New York Times, Politico, Truth Social