Vance trat nach der High School den Marines bei und diente ab 2003 vier Jahre lang.
Manchmal zeigt ein Blick zurück in ein früheres Leben, wie viel Zeit tatsächlich vergangen ist.
Die physischen Anforderungen einer früheren Karriere können tiefe Spuren hinterlassen, und eine Rückkehr ist selten einfach.
Eine prominente Persönlichkeit hat diese Realität kürzlich am eigenen Leib erfahren.
Zurück zu den Grundlagen
Vizepräsident J.D. Vance absolvierte einen Hindernisparcours des Marine Corps, um seine Social-Media-Follower zu beeindrucken.
Der Stunt umfasste Seilklettern, das Überwinden von Barrieren und Klimmzüge an der Seite aktiver Soldaten. Ein TikTok-Clip vom Dienstag zeigte, wie der Vizepräsident seinem Sohn beim Erklimmen eines Seils half, wie der Irish Star berichtete.
Die körperliche Anstrengung sah nicht ganz reibungslos aus. Vance wirkte träge, als er sich durch die Stationen kämpfte. Das Filmmaterial machte deutlich, dass zwei Jahrzehnte fernab des Militärdienstes ihn verlangsamt hatten.
Er nahm seine eigene Leistung während der anstrengenden körperlichen Herausforderung sogar mit Humor. Der ehemalige Korporal scherzte, er hoffe, sich nicht „den Arsch aufzureißen und Knochen zu brechen“.
Ein anderer Fokus
Vance trat nach der High School den Marines bei und diente ab 2003 vier Jahre lang. Im Jahr 2005 war er etwa sechs Monate im Irak stationiert.
Während seiner Militärzeit war er hauptsächlich in der Öffentlichkeitsarbeit als Kriegsberichterstatter tätig, anstatt an der Front zu dienen. Nun liegt sein Fokus auf der Politik, und seine Ansichten zu den andauernden Konflikten im Ausland haben Aufmerksamkeit erregt.
Als Präsident Donald Trump im Februar Militäraktionen gegen den Iran einleitete, waren die erklärten Ziele immens. Die Regierung versprach zunächst, eine iranische Kapitulation zu erzwingen, einen Regimewechsel herbeizuführen und Teherans nukleare Ambitionen zu eliminieren.
Verschiebung der Ziele
Während sich der Konflikt der Sechs-Monats-Marke nähert, haben sich diese großen Ambitionen still und leise geändert. Vance trat am Donnerstag bei Fox News auf und präsentierte eine wesentlich eingeschränktere Sichtweise der Operation.
Während des Fernsehauftritts nannte der Vizepräsident nur zwei Hauptziele für die Beendigung des Krieges. „Es geht darum sicherzustellen, dass die Golfstaaten weiterhin Öl und Gas an die Weltwirtschaft liefern, damit wir Preisstabilität bei der Energie haben“, sagte er.
Er fuhr fort und fügte hinzu: „Das ist Ziel Nummer eins: Öl und Gas für Amerikaner im ganzen Land billig zu halten.“ „Und dann ist Ziel Nummer zwei natürlich sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atomwaffe erhält“, schloss er.
Die Senkung der inländischen Benzinpreise wurde nie erwähnt, als der Präsident den Krieg erstmals begann. Die sich ändernde Erzählung unterstreicht eine deutliche Verschiebung in der Art und Weise, wie die Regierung ihre gesamte außenpolitische Botschaft verwaltet.
Quellen: Irish Star, Fox News