Gerüst verdeckt Marmorschäden, während sich der Streit um Donald Trumps Erbe im Kennedy Center zuspitzt.
Ein erbitterter Rechtsstreit um das John F. Kennedy Center for the Performing Arts ist erneut entbrannt. Neu eingereichte Gerichtsunterlagen offenbaren wachsende Bedenken, dass Donald Trumps Name dauerhafte Schäden an der historischen Marmorfassade des Gebäudes verursacht haben könnte – just in dem Moment, da der Vorstand des Zentrums seine Wiedereinsetzung beschließt.
Laut einem Exklusivbericht von RawStory erreichte der anhaltende Konflikt um die ikonische Kultureinrichtung in Washington, D.C. diese Woche einen neuen Höhepunkt. In Bundesgerichten eingereichte Schriftsätze deuten darauf hin, dass Anwälte und Gesetzgeber versuchen, den jüngsten Versuch des Kennedy-Center-Vorstands zu blockieren, den ehemaligen Präsidenten zu ehren, bevor neue Beschilderungen angebracht werden können.
Die rechtliche Anfechtung wird von der US-Abgeordneten Joyce Beatty (D-OH) angeführt, die eine Bundesklage eingereicht hat, die sowohl die operativen Änderungen der Verwaltung als auch frühere Bemühungen zur Umbenennung von Teilen des Veranstaltungsortes anficht.
Gerüst verdeckt gemeldete Plattenschäden
Laut einem am Dienstag, den 18. August, eingereichten gemeinsamen Statusbericht enthüllten Regierungsanwälte, dass das Gerüst und die Planen, die derzeit den vorderen Portikus des Gebäudes bedecken, ursprünglich errichtet wurden, um die Entfernung von Trumps Namen zu erleichtern.
Beamte räumten in der Einreichung ein, dass die Schutzkonstruktion aufgrund von „gemeldeten Plattenschäden“ zum Schutz des Äußeren beibehalten wurde. Sie merkten an, dass das Gerüst erst vollständig abgebaut werden kann, wenn Experten den Umfang der für die historische Marmorfassade erforderlichen Reparaturen abschließend beurteilt haben.
Bedenken wegen Auswirkungen der Installation
Das Anwaltsteam von Abgeordneter Beatty widersprach und wies darauf hin, dass ein früherer Entwurf des Statusberichts eine laufende Bewertung erwähnte, die das „Ausmaß der erforderlichen Sanierung nach der Entfernung des Namens von Präsident Trump“ festlegte.
Die Anwälte der Kongressabgeordneten argumentierten, dass diese Formulierung ernsthafte Bedenken aufwerfe, der historische Marmor könnte bereits beschädigt worden sein, als Trumps Name ursprünglich über dem von Präsident John F. Kennedy angebracht wurde.
Während aktuelle Regierungsdokumente es vermeiden, die ursprüngliche Installation explizit für den Schaden verantwortlich zu machen, haben die Anschuldigungen dem Streit neue Spannung verliehen. Die Kontroverse entsteht unmittelbar, nachdem der Vorstand des Kennedy Centers am 13. August eine neue „Anerkennungsresolution“ verabschiedet hat, die darauf abzielt, Trumps Namen wieder an der markanten Fassade anzubringen.