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Seltene Schnecke stoppt Trumps Ballsaal-Pläne in Irland

Seltene Schnecke stoppt Trumps Ballsaal-Pläne in Irland
Flickr/Vertigo moulinsiana/Wikimedia Commons

Eine Umweltbeschwerde stoppt den Bau von Donald Trumps Ballsaal in Irland.

Die Bemühungen der Trump Organization, einen riesigen, rund 1.115 Quadratmeter großen Ballsaal in ihrem erstklassigen Golfresort in Doonbeg, Irland, zu errichten, sind auf ein erhebliches regulatorisches Hindernis gestoßen.

Obwohl die Unternehmensführung Pläne für einen zentralen Veranstaltungsort für die Grafschaft Clare beworben hatte, haben lokale Planungsbeschwerden den Fortschritt aufgrund von Umweltbedenken hinsichtlich des Schutzes der Tierwelt in den umliegenden Feuchtgebieten gestoppt.

Die bei den irischen Aufsichtsbehörden eingereichten Planungsbeschwerden argumentieren, dass die Entwickler es versäumt hätten, ordnungsgemäß zu bewerten, wie der Resortbetrieb das empfindliche lokale Ökosystem beeinflussen würde.

Hubschrauberlandeplätze und geschützte Sumpflandarten

Im Mittelpunkt des Streits steht Liam Madden, ein 76-jähriger Bewohner aus Longford mit einer langen Geschichte von Anfechtungen regionaler Baugenehmigungen. Madden behauptet, dass die offiziellen Planungsunterlagen zwei vorgeschlagene Hubschrauberlandeplätze ausgelassen hätten, die in Werbevideos gezeigt wurden, und es versäumt hätten, die Umweltauswirkungen des häufigen Flugverkehrs auf die lokale Umwelt zu messen.

Laut The Independent konzentrieren sich die Umweltbedenken auf Vertigo angustior, eine seltene, engmündige Windelschnecke, die in den sumpfigen Graslandschaften rund um den Küstengolfplatz lebt.

Vertreter von Umweltnetzwerken stellen fest, dass trotz früherer Zusicherungen zum Schutz des Lebensraums die lokalen Schneckenpopulationen weiterhin stark zurückgehen.

Zu seiner jüngsten regulatorischen Anfechtung des Bauvorhabens äußerte Madden volles Vertrauen in den Ausgang.

„Joe Biden hat Donald Trump einmal geschlagen“, sagte Madden. „Ich habe ihn zweimal geschlagen.“

Madden setzte sich bereits 2016 gegen das Resort durch, als die Planungsbehörden den Umweltschützern zustimmten, um eine geplante 2,7 Kilometer lange Küstenschutzmauer zu blockieren.