Startseite Welt Hunter Biden spottet über Don Jr.s Hochzeitsfinanzierung durch russischen Oligarchen

Hunter Biden spottet über Don Jr.s Hochzeitsfinanzierung durch russischen Oligarchen

Hunter Biden
Andrew Leyden / Shutterstock.com

Die frisch Vermählte wies politische Motive zurück und bezeichnete die Geschichte als „Fake News“.

Hochzeiten in prominenten politischen Familien bleiben selten unbeachtet.

Wenn ein extravaganter Lebensstil auf intensive öffentliche Kontrolle trifft, können private Feiern leicht zu lauten Online-Rivalitäten führen.

Ein scharfer Schlagabtausch in den sozialen Medien hat nun verdeutlicht, wie unterschiedlich zwei berühmte Söhne aus der Politik ihre Gelübde ablegten.

Ein Kontrast auf dem Dach

Berichten des Irish Star zufolge verspottete Hunter Biden auf X Donald Trump Jr. wegen aktueller Schlagzeilen über dessen Hochzeit auf den Bahamas.

Der Beitrag zeigte ein Foto von Biden und seiner Frau, Melissa Cohen, die am Meer entspannten. Er nutzte den Moment, um den Kontrast zwischen ihren Zeremonien hervorzuheben.

„Don Jr. brauchte einen russischen Oligarchen, zwei Inseln und ein Feuerwerk. Ich habe auf dem Dach eines Apartmentgebäudes in West Hollywood geheiratet. Das war so viel cooler“, schrieb Biden.

Klarstellung der Situation

Der Online-Seitenhieb folgte einer Untersuchung von ProPublica, die enthüllte, dass Umar Kremlev, ein Wladimir Putin nahestehender russischer Oligarch, das Hochzeitswochenende von Trump Jr. mitfinanziert hatte.

Kremlev soll die Miete einer Privatinsel und ein Feuerwerk bezahlt haben. Der Bericht löste intensive Medienaufmerksamkeit und Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit aus.

Bettina Trump reagierte auf Instagram, indem sie Fotos von der Veranstaltung im Mai postete. Sie wehrte sich gegen die wachsende Kritik.

„Anscheinend macht unsere Hochzeit wieder Schlagzeilen, daher scheint eine kleine Klarstellung angebracht“, schrieb sie.

Verteidigung des Geschenks

Sie betonte, die von Kremlev veranstalteten Feierlichkeiten seien von ihrer privaten Zeremonie getrennt gewesen, und nannte das Wochenende „ein außerordentlich großzügiges Hochzeitsgeschenk eines Freundes, wofür wir unglaublich dankbar waren und bleiben.“

Die frisch Vermählte wies politische Motive zurück, bezeichnete die Geschichte als „Fake News“ und erklärte, es gäbe „KEINE VERSCHWÖRUNG, KEIN GEHEIMNIS.“

„Es ist bedauerlich, dass etwas so Persönliches und Glückliches als politisch oder unheimlich umgedeutet werden kann, nur weil jemand ist, wer er ist oder woher er kommt“, fügte sie hinzu.

„Freundschaft erfordert kein politisches Motiv. Großzügigkeit kommt nicht automatisch mit einer Agenda. Und manchmal ist ein Hochzeitsgeschenk einfach ein Hochzeitsgeschenk“, postete Bettina.

Anhaltende Sicherheitsbedenken

Trotz ihrer Erklärung warnten ehemalige Geheimdienstmitarbeiter, dass die Annahme solcher Geschenke ernsthafte Risiken birgt.

Frank Montoya Jr., ein pensionierter FBI-Beamter, äußerte gegenüber ProPublica tiefe Besorgnis über die finanzielle Vereinbarung.

„Wenn ich Ihre Hochzeit bezahle, werden Sie mir irgendwann etwas schulden“, erklärte Montoya Jr. „Das sollte für den Sohn des Präsidenten undenkbar sein. Punkt.“

Quellen: Irish Star, ProPublica, X, Instagram