Startseite Welt Trump verweigert Vance 2028-Empfehlung: „Sie sind alle sehr gut“

Trump verweigert Vance 2028-Empfehlung: „Sie sind alle sehr gut“

Donald Trump talking mad JD Vance looking nervous
Joey Sussman + Jimwatson / Shutterstock.com

Vorerst lässt Trump sich alle Optionen offen.

Politische Empfehlungen folgen normalerweise einem vorhersehbaren Muster, wenn ein Vizepräsident bereitsteht.

Doch wenn ein führender Politiker auf ausländischem Boden ans Mikrofon tritt, kann selbst eine Routinefrage über die Zukunft zu einem unangenehmen Moment werden.

Ablehnung der Unterstützung

Präsident Donald Trump beantwortete am Samstagabend Fragen von Reportern außerhalb des Shannon International Airport in County Clare, Irland. Er beendete eine Reise, die auch den Besuch der Golf Open in seinem Doonbeg Resort umfasste.

Ein Journalist auf dem Rollfeld fragte, ob der Präsident bereit sei, Vizepräsident JD Vance für die Wahl 2028 zu unterstützen. Trump wies die Idee sofort zurück, wie der Daily Express berichtete.

„Es ist zu früh“, antwortete Trump. „Ich meine, es ist zu früh. Ich finde ihn großartig. Es gibt so viele großartige Leute.“

Als er nach weiteren Details gefragt wurde, blieb er vorsichtig. „Ich denke einfach, sie sind alle sehr gut, und JD ist fantastisch und hat sehr gute Arbeit geleistet“, fügte Trump hinzu.

Hohe Einsätze stehen bevor

Die kühle Reaktion kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für die Republikaner. Die Parteiführung bereitet sich auf die wichtigen Zwischenwahlen in nur zwei Monaten vor, bei denen die Demokraten hoffen, die Kontrolle über den Kongress zurückzugewinnen.

Auf einer kürzlichen GOP-Parteikonvention in Dallas versprach Trump den Wählern eine Dividende von 5.000 US-Dollar, falls die Republikaner ihre Mehrheit behalten. Der kühne Vorschlag löste scharfe Kritik von politischen Gegnern aus, die ihm vorwarfen, Stimmen kaufen zu wollen.

Innerhalb der Partei nimmt das Rennen um 2028 bereits leise Gestalt an. Obwohl noch kein Kandidat offiziell seine Kandidatur erklärt hat, werden mehrere große Namen in konservativen Kreisen häufig genannt.

Offenes Rennen

Schlüsselfiguren wie Außenminister Marco Rubio, Floridas Gouverneur Ron DeSantis und der texanische Senator Ted Cruz werden als potenzielle Anwärter genau beobachtet.

NBC News berichtete kürzlich, dass enge Vertraute von Verteidigungsminister Pete Hegseth sagten, „er erwäge eine Kandidatur für die Präsidentschaft im Jahr 2028“, obwohl Hegseth die Behauptung dementierte.

Vorerst lässt Trump sich alle Optionen offen. Indem er seinen eigenen Vizepräsidenten nicht frühzeitig krönt, lässt er das Feld für jeden offen, der die nächste Nominierung beanspruchen möchte.

Quellen: Daily Express, NBC News, Berichte von Pressekonferenzen