Familie warnt Eltern, nachdem Teenager an „Chroming“-Trend stirbt.
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Ein 13-jähriges Mädchen aus Leicestershire ist gestorben, nachdem es an einem gefährlichen Social-Media-Trend namens „Chroming“ teilgenommen hatte.
Tiegan Jarman wurde im März bewusstlos in ihrem Zimmer gefunden.
Rettungskräfte versuchten, sie wiederzubeleben, doch sie wurde noch am Einsatzort für tot erklärt.
Was ist „Chroming“?
Der Toxikologie-Spezialist Dr. Anthony Pizon sagte gegenüber Reportern, dass Chroming „eine Variante eines alten Musters des Schnüffelns verschiedenster Kohlenwasserstoffe“ sei.
Er erklärte, dass das Einatmen von Dämpfen aus Produkten wie Farben oder Sprays nichts Neues sei, aber offenbar unter einem neuen Namen online wieder aufgetaucht sei.
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Tiegans Stiefvater, Rob Hopkin, sagte, man wisse nicht, ob sie zuvor schon experimentiert habe.
„Als es passierte, hatte sie mindestens eine Dose Deodorant benutzt“, sagte er.
Ihre Familie beschrieb Tiegan als lebhaft, liebevoll und voller Persönlichkeit.
„Sie liebte ihre Haustiere … und sie liebte es, Zeit mit ihrer besten Freundin Teigan zu verbringen“, sagten sie.
Sie machte gerne Witze mit ihren Geschwistern und träumte davon, wie ihre Mutter in einem Krankenhaus zu arbeiten oder Schauspielerin zu werden.
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Ihr Vater, Paul Jarman, nannte sie „das liebevollste, mutigste Mädchen überhaupt“ und sagte, ihr Tod habe sein Leben „auf den Kopf gestellt“.
„Es war verheerend für die ganze Familie, und unser Leben wird nie wieder dasselbe sein“, erklärten sie.
Familie fordert Maßnahmen
Tiegan hinterlässt drei Geschwister und vier Stiefgeschwister.
Ihre Schwester Alisha hat eine Petition gestartet, die klarere Warnhinweise auf lösungsmittelhaltigen Produkten und eine stärkere Aufklärung in Schulen über die Gefahren ihres Missbrauchs fordert.
Die Petition mit dem Titel „Warnhinweise auf lösungsmittelhaltigen Produkten durchsetzen und über Risiken aufklären“ ist auf Change.org veröffentlicht.
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Quellen: Familienaussagen; Newsner; Change.org