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Hospizpflegerin verrät drei dinge, die sie nach dem erleben tausender todesfälle niemals tun würde

Hospizpflegerin verrät drei dinge, die sie nach dem erleben tausender todesfälle niemals tun würde
Foto: KieferPix / Shutterstock.com

Jahrelange Arbeit mit Menschen am Ende ihres Lebens kann den Blick auf alltägliche Entscheidungen grundlegend verändern. Eine Hospizpflegerin sagt, ihre Tätigkeit habe ihr eine klare Perspektive auf Gewohnheiten vermittelt, die Menschen ihrer Ansicht nach vermeiden sollten, wenn sie ein längeres und gesünderes Leben führen wollen.

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Ihr Rat gründet sich auf das, was sie während der letzten Tage von Patienten immer wieder erlebt hat.

Lehren aus der Hospizarbeit

LADbible berichtet, dass Julie McFadden, eine Hospizpflegerin, die Tausende sterbender Patienten betreut hat, offen darüber gesprochen hat, wie die Arbeit in der Sterbebegleitung ihre Sichtweise verändert hat. McFadden ist außerdem Autorin des Buches Nothing to Fear: Demystifying Death to Live More Fully und betreibt einen YouTube-Kanal, auf dem sie über Palliativpflege und den Sterbeprozess aufklärt.

Sie hat zuvor erklärt, dass viele Aspekte des Sterbens für Angehörige beängstigend wirkten, tatsächlich aber ein normaler Teil des Abschaltens des Körpers seien.

Risiken von Alkohol

Eine ihrer deutlichsten Warnungen betrifft den Alkoholkonsum. McFadden stellte die Vorstellung infrage, dass tägliches Trinken in Maßen harmlos sei.

„Ich weiß, ich lebe abstinent, deshalb bin ich da vielleicht voreingenommen. Aber selbst wenn ich nicht abstinent wäre, würde ich sagen: täglich zu trinken oder nicht täglich zu trinken, aber wenn man trinkt, dann exzessiv zu trinken“, sagte sie.

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Mit Verweis auf ihre berufliche Erfahrung fügte sie hinzu: „Ich habe genug Menschen an alkoholbedingten Todesfällen sterben sehen, also an Leberzirrhose durch Trinken, um zu wissen, dass es nicht gut ist. Es ist nicht gut. Und es ist vermeidbar.“

McFadden erklärte, die Leber könne sich erholen, wenn der Alkoholkonsum früh genug eingestellt werde, langfristige Schäden seien jedoch oft irreversibel.

Rauchen und Dampfen

McFadden fasste Rauchen und Dampfen zusammen und bezeichnete beides als gleichermaßen schädlich. „Nicht mehr viele Menschen rauchen, aber sehr viele dampfen. Und Dampfen ist genauso schlecht“, sagte sie.

Sie warnte, dass die Schäden über die Lunge hinausgingen. „Selbst wenn man kein Emphysem, keine COPD oder irgendeine Form von Lungenkrebs oder Lungenerkrankung bekommt, wird man Herzprobleme entwickeln“, sagte sie und beschrieb Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf-Schäden, die sie bei Patienten beobachtet habe.

Zwar könne die Hospizpflege Leiden lindern, doch betonte sie, dass Atemnot niemals angenehm sei.

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Gefahr durch Motorräder

Ihre dritte Warnung stammt aus früherer Arbeit auf einer traumatologischen Intensivstation und nicht aus der Hospizpflege. McFadden sagte, sie würde niemals Motorrad oder ähnliche Fahrzeuge fahren.

„Mit Helm oder ohne Helm. Gar nicht gut. Wirklich nicht“, sagte sie und erklärte, sie habe zu viele tödliche Verletzungen und lebensverändernde Unfälle mit ungeschützten Fahrzeugen gesehen.

Selbst mit Schutzausrüstung seien die Risiken für sie groß genug, um vollständig darauf zu verzichten.

Quellen: LADbible

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