Nicht Soldaten am Boden bemerkten es zuerst, sondern eine Drohne.
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Verzweifelte Umstände können unmögliche Entscheidungen erzwingen.
An der Ostfront der Ukraine scheint ein russischer Soldat diesen Punkt erreicht zu haben und sich der Realität des Krieges auf eine Weise gestellt zu haben, die nur wenige erwarten.
Ein verzweifeltes Signal
Nach Angaben der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN ereignete sich der Vorfall in der Oblast Charkiw, wo ukrainische Truppen verlassene Gebäude nahe der Frontlinie überwachten.
Drohnenbediener des ukrainischen Bataillons „Wola“ bemerkten Kartons, die in den Fenstern eines verlassenen Hauses platziert waren.
Darauf stand deutlich geschrieben: „Please take me prisoner, I want to live . „
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Die Botschaft deutete darauf hin, dass sich ein russischer Soldat im Inneren versteckte und kapitulieren wollte.
Aus der Luft entdeckt
Das ungewöhnliche Bild wurde während einer routinemäßigen Luftaufklärung entdeckt.
Den ukrainischen Drohnenbedienern wurde klar, dass die Aufschrift absichtlich angebracht war und sich direkt an sie richtete.
Nach der Bestätigung der Lage leitete die Einheit die Informationen entlang der Befehlskette weiter.
Die ukrainischen Streitkräfte entschieden daraufhin, eine kontrollierte Gefangennahme durchzuführen, anstatt den Ort als militärisches Ziel zu behandeln.
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UNIAN berichtete, dass der Soldat im Gebäude blieb und auf weitere Anweisungen wartete.
Vorsichtige Festnahme
Ukrainische Truppen gaben dem russischen Soldaten schrittweise Anweisungen, um eine sichere Festnahme zu gewährleisten.
Der Einsatz wurde später von der Spezialeinheit „Shkval“ der 57. mechanisierten Brigade der Ukraine durchgeführt.
Der Soldat wurde ohne Widerstand festgenommen. Ukrainische Quellen erklärten, dass während der Operation kein Schuss abgegeben wurde.
Der Vorfall wurde als seltener, aber aufschlussreicher Moment inmitten der anhaltenden Kämpfe in der Region beschrieben.
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Ein größeres Muster
Seit Beginn der groß angelegten russischen Invasion in der Ukraine haben sich nach Angaben von UNIAN mehr als 10.000 russische Militärangehörige ergeben.
Die Zahlen umfassen nicht nur reguläre russische Truppen, sondern auch eine beträchtliche Anzahl ausländischer Söldner.
Die meisten Kapitulationen wurden in den Regionen Donezk und Saporischschja verzeichnet, wo die Kämpfe besonders heftig waren.
Ukrainische Behörden erklärten wiederholt, solche Fälle spiegelten eine sinkende Moral in einigen russischen Einheiten wider.
Quellen: UNIAN, WP