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Trump: „Ich will schönes, dünnes Blut“

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Präsident legt Details zu täglicher Medikation im Interview offen

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Donald Trump hat erklärt, dass er täglich eine höhere Dosis Aspirin einnimmt, als seine Ärzte ursprünglich empfohlen hatten. Er sagte, er glaube, dies schütze sein Herz. Die Offenlegung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Aufmerksamkeit für den Gesundheitszustand des Präsidenten.

Die Aussagen machte Trump in einem Interview mit dem Wall Street Journal, über das Reuters berichtete.

Aspirin-Einnahme erklärt

Trump sagte dem Wall Street Journal, er nehme täglich Aspirin, um sein Blut zu verdünnen.

„Man sagt, Aspirin sei gut, um das Blut zu verdünnen, und ich will kein dickes Blut, das durch mein Herz fließt“, sagte er. „Ich will schönes, dünnes Blut, das durch mein Herz fließt. Ergibt das Sinn?“

Laut Reuters bestätigte Trumps Arzt Sean Barbabella, dass der Präsident täglich 325 Milligramm Aspirin als vorbeugende Maßnahme für das Herz-Kreislauf-System einnimmt.

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Zum Vergleich: Die Mayo Clinic erklärt, dass zur Prävention bei älteren Erwachsenen in der Regel niedrig dosiertes Aspirin verwendet wird, meist 81 Milligramm.

Gesundheit unter Beobachtung

Mit 79 Jahren ist Trump nach Joe Biden, der bei seinem Ausscheiden aus dem Amt 82 Jahre alt war, der zweitälteste Präsident in der Geschichte der USA.

Trumps Gesundheitszustand wurde in den vergangenen Monaten besonders aufmerksam verfolgt, nachdem Blutergüsse an seinen Händen beobachtet worden waren und Berichte aufkamen, er habe sich im Oktober bildgebenden Untersuchungen unterzogen.

Das Weiße Haus erklärte, die Blutergüsse seien auf „häufige Händeschütteln“ zurückzuführen, und bezeichnete die Untersuchungen als vorsorglich.

Trump und Barbabella stellten später gegenüber dem Wall Street Journal klar, dass der Präsident eine CT-Untersuchung und keine MRT-Untersuchung erhalten habe.

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Medizinische Entwarnung

Barbabella sagte dem Wall Street Journal, die Ärzte hätten zunächst sowohl ein MRT als auch ein CT in Betracht gezogen, sich jedoch für das CT entschieden, „um mögliche kardiovaskuläre Probleme eindeutig auszuschließen“. Die Untersuchung habe keine Auffälligkeiten gezeigt.

Die tägliche Einnahme von Aspirin kann bei manchen Menschen über 60 Jahren das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken, höhere Dosen können jedoch auch das Blutungsrisiko erhöhen, wie medizinische Leitlinien der Mayo Clinic zeigen.

Das Weiße Haus hat nicht erkennen lassen, dass Trump plant, seine Aspirin-Einnahme zu ändern.

Quellen: Reuters; The Wall Street Journal; Mayo Clinic; Digi24

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