Joghurt gehört für viele Menschen fest zum Alltag.
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Ob als Frühstück, Snack oder Zutat beim Kochen – kaum ein Milchprodukt ist so vielseitig.
Doch im Kühlregal stellt sich oft die Frage: Ist griechischer Joghurt gesünder als klassischer Naturjoghurt oder umgekehrt?
Was beide Sorten gemeinsam haben
Grundsätzlich liefern beide Joghurts wertvolle Nährstoffe.
Sie enthalten Calcium für die Knochen, B-Vitamine für den Stoffwechsel und probiotische Kulturen, die eine gesunde Darmflora unterstützen können.
Laut FITBOOK kann bereits eine tägliche Portion von etwa 100 Gramm zur Unterstützung des Immunsystems beitragen.
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Warum griechischer Joghurt anders ist
Der entscheidende Unterschied liegt in der Herstellung. Griechischer Joghurt wird länger abgetropft, wodurch ein Großteil der Molke entfernt wird.
Das Ergebnis ist eine besonders cremige Konsistenz und ein intensiverer Geschmack. Gleichzeitig steigt dadurch der Eiweiß- und Fettgehalt.
Wichtig: Die Bezeichnung „griechischer Joghurt“ ist geschützt. Nur Produkte, die tatsächlich in Griechenland hergestellt werden, dürfen so heißen.
Varianten „nach griechischer Art“ unterscheiden sich oft deutlich in Zusammensetzung und Nährwerten.
Kalorien, Eiweiß und Alternativen
Durch den höheren Milcheinsatz enthält griechischer Joghurt mehr Kalorien und rund zehn Prozent Fett. Dafür liefert er deutlich mehr Protein als herkömmlicher Naturjoghurt.
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Für sportlich aktive Menschen kann das ein Vorteil sein. Wer jedoch gezielt Kalorien sparen möchte, greift besser zu fettarmem Joghurt oder Magerquark, der sogar noch mehr Eiweiß bei kaum Fett bietet.
Fazit: Die richtige Wahl hängt vom Ziel ab
Griechischer Joghurt überzeugt durch Cremigkeit und Eiweiß, ist aber nicht für jede Ernährung ideal.
Naturjoghurt und Magerquark sind oft leichter und alltagstauglicher. Entscheidend ist nicht die Sorte, sondern wie sie zur eigenen Ernährung passt.
Quelle: FITBOOK, Bild