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Putin bietet an, Frieden zwischen den USA und Iran zu vermitteln: „Die Amerikaner handhaben die Situation schlecht“

Vladimir Putin
Official website of the President of Russia / Wiki Commons

Russland führt derzeit den größten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.

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Trotz seiner tiefen Verwicklung in den eigenen Konflikt und internationaler Verurteilung wegen des Krieges präsentiert sich der Kreml nun als möglicher Vermittler in einer anderen globalen Krise.

Moskau erklärt, es sei bereit zu helfen, zwischen den Vereinigten Staaten und Iran zu vermitteln, während die Spannungen im Nahen Osten zunehmen.

Vermittlungsangebot

Russland hat angeboten, mögliche Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran zu vermitteln, sagte Moskaus ständiger Vertreter bei internationalen Organisationen in Wien.

Der Diplomat Michail Uljanow erklärte, Russland sei bereit, Gespräche zu erleichtern, falls dies notwendig werde.

„Natürlich ist Russland bereit, bei Bedarf seine Vermittlungsdienste anzubieten“, sagte Uljanow laut der russischen Zeitung Iswestija, zitiert von Agerpres und Xinhua.

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Er kritisierte auch das Vorgehen Washingtons in der Krise und sagte, die Vereinigten Staaten würden „die Situation sehr schlecht handhaben“.

Zweifel an Gesprächen

Trotz des Angebots erscheint eine Wiederaufnahme direkter Gespräche zwischen Washington und Teheran vorerst unwahrscheinlich.

Nach Angaben von Uljanow haben die Vereinigten Staaten signalisiert, dass sie keine Vermittler benötigen und glauben, die Situation selbst bewältigen zu können.

Iran würde Berichten zufolge jedoch eine russische Vermittlung begrüßen.

Putin kontaktiert Golfstaaten

Anfang dieser Woche führte der russische Präsident Wladimir Putin Telefongespräche mit den Führern der Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrains und Katars.

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Während dieser Gespräche verurteilte er US-amerikanische und israelische Angriffe auf Iran, die der Kreml laut russischen Staatsmedien als „unprovozierte Aggression“ bezeichnete.

Der Kreml erklärte außerdem, er stehe weiterhin in engem Kontakt mit der iranischen Führung, während die Spannungen in der Region anhalten.

Quellen: Xinhua; Iswestija; Agerpres; Digi24.

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