Sorgen um Donald Trumps Führungsstil sind erneut aufgekommen.
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Einige Demokraten verweisen nun auf einen selten genutzten verfassungsrechtlichen Mechanismus als mögliche Reaktion.
Die Debatte hat erneut Fragen darüber aufgeworfen, wie der Zusatzartikel funktioniert und ob er realistisch angewendet werden könnte.
Greenland-Kontroverse
Seit seiner Rückkehr ins Amt hat Trump wiederholt erklärt, die Vereinigten Staaten sollten die Kontrolle über Grönland übernehmen, da das Gebiet für die nationale Sicherheit von entscheidender Bedeutung sei.
Er hat behauptet, die USA müssten Grönland „jetzt“ besitzen.
Europäische Staats- und Regierungschefs haben diese Äußerungen verurteilt, worauf Trump mit der Drohung reagierte, ab Februar einen Zoll von 10 Prozent auf acht europäische Länder zu erheben.
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Er sagte, dieser würde bis Juni auf 25 Prozent steigen, falls keine Einigung über den „vollständigen und totalen Kauf Grönlands“ erzielt werde.
Kritiker warnen, dass jeder Versuch, Gewalt anzuwenden, das Risiko eines größeren globalen Konflikts bergen könnte, was erneute Forderungen nach verfassungsrechtlichen Schutzmechanismen ausgelöst hat.
Was er erlaubt
Der 25. Verfassungszusatz wurde nach der Ermordung von Präsident John F. Kennedy im Jahr 1963 von Gesetzgebern vorgeschlagen.
Ziel war es, zu klären, was geschieht, wenn ein Präsident nicht in der Lage ist, seine Pflichten auszuüben.
Abschnitt 4 des Zusatzartikels ermöglicht es, die präsidialen Befugnisse auf den Vizepräsidenten zu übertragen, ohne den Präsidenten formell seines Amtes zu entheben.
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Um dies auszulösen, müssen der Vizepräsident und eine Mehrheit des Kabinetts den Präsidenten für amtsunfähig erklären.
Trump könnte einen solchen Schritt anfechten. In diesem Fall würde der Kongress entscheiden, wobei eine Zweidrittelmehrheit sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat erforderlich wäre, um die Machtübertragung aufrechtzuerhalten.
Wurde er schon angewendet
Der Zusatzartikel wurde noch nie genutzt, um einen amtierenden Präsidenten abzusetzen.
Er wurde jedoch in begrenzten Fällen angewandt, um während medizinischer Eingriffe vorübergehend die Macht auf Vizepräsidenten zu übertragen.
Unter der derzeitigen Regierung müssten Vizepräsident JD Vance und die Mehrheit des 15-köpfigen Kabinetts zustimmen, damit Abschnitt 4 aktiviert wird.
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Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die politische Hürde seinen Einsatz äußerst schwierig macht.
Demokratischer Druck
Die kalifornische Demokratin Maxine Waters hat zuvor zu entschlossenem Handeln aufgerufen, um Trump aus dem Amt zu entfernen.
Sie sagte: „He wants to control the Fed. He wants to be able to determine interest rates. He wants to be able to have the people on the governing board that will do exactly as they are told.“
Sie fügte hinzu: „This is extraordinarily dangerous. This is the makings of a dictator who is trying to control the entire economy.“
Auch Senator Ed Markey äußerte sich kürzlich und schrieb: „Invoke the 25th Amendment,“ nachdem Berichte erschienen waren, wonach Trump seinen Grönland-Plan weiterverfolgte, nachdem er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hatte.
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In einem Brief an Norwegens Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre warnte Trump, er denke nicht mehr „purely of peace“ und verwies auf seine Frustration über die Nobel-Entscheidung.
Quellen: Unilad, Stellungnahmen von US-Abgeordneten