Wasser gilt als wichtigste Grundlage für eine gesunde Flüssigkeitszufuhr.
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Doch neuere ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass es nicht in jeder Situation das wirksamste Getränk ist.
Entscheidend ist nicht allein die Trinkmenge, sondern wie lange Flüssigkeit dem Körper tatsächlich zur Verfügung steht.
Wenn zu viel Trinken problematisch wird
Viele Menschen glauben, möglichst große Mengen Wasser seien automatisch gesund. Medizinerinnen und Mediziner warnen jedoch davor, den Körper dauerhaft zu überfluten.
Wer ständig trinken muss, sehr häufig uriniert und dabei nahezu farblosen Urin hat, könnte überhydriert sein.
Wird Wasser ohne Nahrung oder andere Inhaltsstoffe aufgenommen, scheidet der Körper es oft schnell wieder aus.
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Der verbreitete Gedanke, man könne durch exzessives Trinken den Körper „reinigen“, gilt in der Medizin als überholt.
Warum bestimmte Getränke länger wirken
Eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2015 kam zu dem Ergebnis, dass Getränke wie Milch, Tee oder Orangensaft den Flüssigkeitshaushalt nachhaltiger unterstützen können als reines Wasser.
Sie verbleiben länger im Körper und stehen ihm dadurch länger zur Verfügung.
Der Ernährungswissenschaftler David Nieman von der Appalachian State University erklärt, dass Nährstoffe wie Aminosäuren, Fette, Vitamine und Mineralstoffe die Wasseraufnahme verbessern.
Diese Inhaltsstoffe verlangsamen die Ausscheidung und helfen dem Körper, Flüssigkeit besser zu speichern.
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Besser regelmäßig und maßvoll trinken
Fachleute raten dazu, Getränke über den Tag verteilt in kleineren Mengen zu konsumieren.
Das entlastet die Nieren und unterstützt den Flüssigkeitshaushalt effektiver als große Mengen auf einmal.
Hilfreich ist es außerdem, Wasser oder andere Getränke zu Mahlzeiten oder gemeinsam mit einem Snack wie Obst zu sich zu nehmen.
Quelle: Bunte