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Japans viraler Cheesecake kommt mit zwei Zutaten aus

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Ein ungewöhnlich schlichtes Dessert sorgt derzeit in Japan für Aufsehen. In sozialen Netzwerken verbreitet sich ein Rezept, das ohne Backofen auskommt und nur minimalen Aufwand erfordert.

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Was zunächst unscheinbar wirkt, entfaltet nach einigen Stunden im Kühlschrank eine überraschende Wirkung. Bilder und Videos zeigen ein cremiges Ergebnis, das stark an Cheesecake erinnert.

Der Trend bleibt nicht auf Japan beschränkt und findet zunehmend auch international Beachtung.

Ursprung des Trends

Bekannt wurde das Dessert durch Beiträge auf Plattformen wie X und Instagram. Dort zeigten Nutzerinnen und Nutzer, wie Kekse in Joghurt gestellt werden und sich nach dem Kühlen in eine feste Masse verwandeln.

Die Food-Autorin Lisa Kitahara schreibt auf ihrem Blog Okonomi Kitchen, dass die Kekse Flüssigkeit aus dem Joghurt aufnehmen und so ganz ohne Backen für Bindung sorgen. Die Textur erinnere an einen sogenannten „Rare Cheesecake“, eine in Japan verbreitete, ungebackene Cheesecake-Variante.

Der Erfolg dürfte auch daran liegen, dass das Dessert mit wenig Aufwand an Cheesecake erinnert.

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Vertraute Technik

In ihrer Beschreibung verweist Kitahara auf eine ältere japanische Praxis: das Abtropfen von Joghurt, bekannt als Mizukiri.

Der so eingedickte Joghurt sei von Natur aus cremig und ähnele Frischkäse oder Mousse. Das virale Rezept greife diese Technik in vereinfachter Form auf.

Kitahara stellte jedoch klar, dass das Dessert keinen klassischen, reichhaltigen Cheesecake ersetzen solle, sondern eine leichtere Alternative darstelle.

Zwei Hauptzutaten

Das Rezept besteht also im Kern aus dickem Joghurt und trockenen Keksen. Besonders gut eignen sich griechischer Joghurt, Skyr oder Balkan-Joghurt, da sie eine festere Konsistenz haben.

Traditionell würden in Japan Kokos-Sablé-Kekse verwendet. Da diese außerhalb des Landes schwer erhältlich sind, empfiehlt Kitahara Alternativen wie Biscoff- oder Oreo-Kekse.

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Die Zutaten werden geschichtet oder aufgestellt und anschließend mindestens sechs Stunden gekühlt, bis sich die Masse gesetzt hat.

Spielraum beim Servieren

Viele Varianten entstehen laut Kitahara durch zusätzliche Aromen wie Vanille oder Zitronensaft. Auch ein kleiner Anteil Frischkäse könne untergemischt werden, um den Geschmack zu intensivieren.

Das Dessert könne mit Honig, Marmelade oder frischen Früchten serviert werden. Gut gekühlt halte es sich mehrere Tage im Kühlschrank.

Die zahlreichen Varianten zeigen, wie anpassungsfähig das Rezept ist.

Quelle: Okonomi Kitchen

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