Er wurde in den Oberschenkel gebissen und verblutete.
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Ein ruhiger Nachmittag an einem belebten Küstenabschnitt verwandelte sich in Chaos, ließ Augenzeugen fassungslos zurück und ließ Einsatzkräfte gegen die Zeit ankämpfen.
Der 13-jährige Deivson Rocha Dantas spielte mit einem Freund im Wasser vor dem Strand von Chifre im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco, einem beliebten Touristenziel, als er von hinten von einem Hai angegriffen wurde.
Der Junge wurde aus dem Meer geborgen und ins Krankenhaus gebracht, starb jedoch später tragischerweise an seinen Verletzungen.
Nach Angaben von Medizinern starb Deivson an schwerem Blutverlust.
In einer auf Facebook veröffentlichten Erklärung teilte das Staatliche Komitee zur Überwachung von Haiangriffen (CEMIT) mit, dass es in dem Gebiet 150 Schilder gebe, die vor dem Risiko von Haiangriffen warnen.
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Dritter tödlicher Haiangriff im Januar
Laut dem Haiangriffs-Tracker von Google Maps wurden im Januar 2026 drei tödliche Haiangriffe verzeichnet.
Am 8. Januar wurde eine 56-jährige Frau aus Minnesota auf den Amerikanischen Jungferninseln angegriffen, verlor dabei einen Arm und starb später an ihren Verletzungen.
Am 26. Januar wurde ein 12-jähriger Junge in Sydney, Australien, von einem Hai angegriffen und getötet.
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Eine gefährliche Vorgeschichte
Seit 1992 wurden in Pernambuco laut staatlichen Daten 82 Haiangriffe registriert, davon 27 tödlich.
Die Behörden haben die in diesem Fall beteiligte Haiart bislang nicht bestätigt, obwohl Tiger- und Bullenhaie bekanntermaßen in der Region vorkommen.
Das Staatliche Komitee zur Überwachung von Haiangriffen erklärte, man werde die Überwachung verstärken und ein Programm zur Hai-Ortung mithilfe von Mikrochips wiederbeleben.
Experten, die das Komitee beraten, sagen, dass Küstenbebauung und Überfischung Haie möglicherweise näher an die Küste drängen.
Quellen: CBS News, Daily Express, The Guardian, Google Maps Shark Attack Tracker, Staatliches Komitee zur Überwachung von Haiangriffen (CEMIT)
