Für viele Menschen gehört die Dusche am Morgen fest zur täglichen Routine.
Gerade lesen andere
Sie gilt als schneller Weg, um wach zu werden und frisch in den Tag zu starten. Doch dieser vermeintliche Energieschub kann für den Körper ungünstiger sein, als oft angenommen wird.
Ein Körper im Übergangszustand
Direkt nach dem Aufwachen befindet sich der Organismus noch nicht im aktiven Modus.
Blutdruck und Körpertemperatur sind vergleichsweise niedrig, während der Hormonhaushalt – insbesondere der Cortisolspiegel – gerade erst in Gang kommt. Dieser natürliche Prozess hilft dem Körper, langsam leistungsfähig zu werden.
Wird der Körper in dieser Phase plötzlich mit heißem Wasser konfrontiert, muss er abrupt reagieren.
Die Blutgefäße erweitern sich, die Herzfrequenz steigt, und der Kreislauf wird stark beansprucht. Was als belebend empfunden wird, bedeutet für das Nervensystem zunächst Stress statt sanftes Erwachen.
Lesen Sie auch
Belastung für Haut und Kopfhaut
Auch Haut und Haare reagieren empfindlich auf die morgendliche Dusche. Während der Nacht bildet die Haut natürliche Schutzstoffe, die der Regeneration dienen.
Heißes Wasser entfernt diesen Schutzfilm unmittelbar nach dem Aufstehen.
Die Folgen können trockene, gereizte Haut und eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen sein.
Ähnliches gilt für die Kopfhaut: Wird das Haar morgens gewaschen, während der Hormonspiegel erhöht ist, kann dies die Talgproduktion anregen.
Fettiges Haar und eine juckende, gespannte Kopfhaut sind mögliche Konsequenzen.
Lesen Sie auch
Warum der Abend günstiger ist
Am Abend zeigt die Dusche eine andere Wirkung. Sie unterstützt den Körper dabei, zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen und die Körpertemperatur auf den Schlaf vorzubereiten.
Gleichzeitig werden Schweiß und Schmutz des Tages entfernt, ohne den natürlichen Rhythmus des Körpers zu stören.
Quelle: Freundin