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Half Epstein der russischen Geheimdienstwelt? Putin taucht wiederholt in neuen Akten auf

Putin
Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com

Eine neue Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein sorgt weiterhin für weitreichende Auswirkungen, weit über die Vereinigten Staaten hinaus.

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Die Enthüllungen haben die Aufmerksamkeit erneut auf mächtige Persönlichkeiten gelenkt und politische Konsequenzen in Europa ausgelöst, während Fragen über das Ausmaß von Epsteins Verbindungen zunehmen.

Die Akten haben die Debatte über Einfluss, Geheimdienstkontakte und Verantwortlichkeit neu entfacht.

Hinweise auf Russland-Verbindungen

Laut Berichten der Daily Mail legen die Dokumente nahe, Epstein könnte das betrieben haben, was als „die weltweit größte Honigfalle-Operation“ beschrieben wurde, die angeblich dem russischen Geheimdienst zugutekam.

Der Bericht behauptet, junge russische Frauen seien eingesetzt worden, um einflussreiche westliche Politiker und Technologiegrößen zu kompromittieren.

Die Dokumente sollen Tausende Verweise auf Russland sowie mehr als 10.000 Erwähnungen von Präsident Wladimir Putin und Moskau enthalten.

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Das Material soll mögliche Treffen mit Putin, potenzielle Reisen nach Russland und ein Angebot erwähnen, Informationen über Donald Trump vor dem Gipfel 2018 weiterzugeben.

Eine in den Akten zitierte Nachricht lautet: „Schlagen Sie Putin vor, dass Lawrow nützliche Erkenntnisse gewinnen kann, wenn er mit mir spricht.“

E-Mails und aufgegebene Pläne

Ein weiterer Vorfall taucht in einer E-Mail aus dem Jahr 2014 auf, an der der japanische Unternehmer Joey Ito beteiligt war. Er schrieb an Epstein:

„Hallo Jeffrey, ich konnte Reid nicht davon überzeugen, seinen Zeitplan zu ändern, um sich mit Putin zusammen mit dir zu treffen.“

In diesem Zusammenhang wird davon ausgegangen, dass sich „Reid“ auf den LinkedIn-Mitgründer Reid Hoffman bezieht.

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Weitere Korrespondenz deutet darauf hin, dass die Idee nach dem Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugs MH17 über der Ostukraine im Jahr 2014 fallen gelassen wurde.

„Nach dem Flugzeugabsturz klingt es jetzt nach einem schlechten Plan“, schrieb Ito damals.

Die Dokumente sollen außerdem rund 2.000 Videoaufnahmen und 180.000 Fotografien enthalten.

Slowakischer Skandal

Die Folgen reichten bis in die Slowakei. Miroslav Lajčák, ein Berater von Premierminister Robert Fico und ehemaliger Außenminister, trat zurück, nachdem Korrespondenz zwischen ihm und Epstein öffentlich geworden war, berichtete die BBC.

In Nachrichten aus dem Jahr 2018 tauschten die beiden informelle und sexualisierte Kommentare aus.

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In einer Antwort schrieb Lajčák: „Warum lädst du mich nicht zu diesen Spielen ein? Ich würde dieses ‚MI‘-Mädchen nehmen.“

Epstein antwortete: „Du kannst beide nehmen. Und ihre Schwestern auch.“

Politische Reaktion

Der Austausch löste in der Slowakei Empörung aus.

Lajčák bestritt zunächst die Korrespondenz, trat jedoch später zurück und erklärte, er wolle dem Premierminister oder der Regierung nicht schaden.

Oppositionsparteien forderten seinen Rücktritt, und eine Koalitionspartei erklärte später, seine Position stelle ein Sicherheitsrisiko dar.

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In den neu veröffentlichten Akten werden außerdem zahlreiche prominente Persönlichkeiten erwähnt, darunter US-Präsident Donald Trump, Microsoft-Mitgründer Bill Gates, Richard Branson und Prinz Andrew. Keiner von ihnen wurde eines Fehlverhaltens angeklagt.

Die Dokumente enthalten unbestätigte Vorwürfe, die vom FBI zusammengestellt wurden, viele basierend auf anonymen Hinweisen.

Ermittler gingen mehreren Behauptungen nach, von denen einige als unzuverlässig eingestuft wurden.

Quellen: Daily Mail, BBC, FBI-Dokumente, LA.lv

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