Neue Zuschauerdaten haben neue Fragen zu Meghan Markles Zukunftsaussichten im Fernsehen aufgeworfen. Experten verweisen dabei auf tieferliegende Herausforderungen, die über kurzfristige Einschaltquoten hinausgehen. Die Zahlen haben eine erneute Debatte darüber ausgelöst, wo ihr nächster Schwerpunkt liegen sollte.
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Die Sorgen kommen auf, während Netflix seinen jüngsten Engagement-Bericht veröffentlicht.
Netflix-Zahlen
The Express berichtet, dass Netflix Sehdaten für die zweite Hälfte des Jahres 2025 veröffentlicht hat. Demnach belegte die zweite Staffel von With Love, Meghan zwischen Juli und Dezember Platz 1.224 unter den meistgesehenen Programmen der Plattform.
Ein einstündiges Weihnachtsspecial mit dem Titel With Love, Meghan: Holiday Celebration schnitt nur geringfügig besser ab und landete insgesamt auf Platz 1.022. In der Folge ist die Herzogin von Sussex beim Vorbereiten von Geschenken und Dekorationen zu sehen.
Einschätzung von Experten
Die frühere BBC-Korrespondentin für das britische Königshaus, Jennie Bond, erklärte, die Zahlen spiegelten allgemeinere Realitäten der Fernsehproduktion wider. Wie The Express sie zitierte, sagte sie: „Ich denke, das beweist, dass es nicht so einfach ist, eine erfolgreiche Fernsehserie zu machen, wie sie vielleicht gedacht hat. Zweifellos haben viele Menschen aus Neugier in die erste Staffel hineingeschaut, um zu sehen, was sie zu bieten hat, und ich finde, die Sendung war in Ordnung, so weit sie reichte.“
Bond argumentierte zudem, dass anfängliches Interesse nicht zwangsläufig zu einer dauerhaft hohen Zuschauerzahl führe.
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Überfüllter Markt
Laut dem Mirror sagte Bond, das Lifestyle-Genre sei bereits stark gesättigt. Sie fügte hinzu: „Kochen, Plaudern, Stil-Tipps und Ähnliches sind in den sozialen Medien ebenso wie im Fernsehen allgegenwärtig. An der Sendung war nichts originell, und obwohl Meghan als Moderatorin durchaus sympathisch war, hatte sie eigentlich nichts Einzigartiges zu bieten – abgesehen davon, dass sie mit einem Prinzen verheiratet ist (der kaum zu sehen war).“
Zudem verwies sie auf den Drehort als verpasste Chance und sagte, die Zuschauer hätten keinen Einblick in das eigene Zuhause des Paares erhalten.
Wende zum Geschäft
Die Expertin deutete an, Meghan könne größeren Erfolg haben, wenn sie sich stärker auf ihre Lifestyle-Marke As Ever konzentriere, die ihrer Einschätzung nach „Anzeichen eines möglichen Erfolgs“ zeige – trotz fehlender öffentlicher Verkaufszahlen.
Die Marke hat seit der Einführung von Produkten wie Kerzen, Tee, Honig und Marmelade gemischte Reaktionen hervorgerufen.
Online-Gegenwind
Jüngste Kritik folgte auf eine Produkteinführung zum Valentinstag. Nutzer sozialer Medien stellten infrage, ob das Angebot etwas Neues biete.
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Eine Person schrieb: „Meghan Markle möchte, dass ihr wisst, DASS dies ihre Valentinstagskollektion ist. Nichts weiter. Das ist sie von ihrer besten Seite. Sie hatte ein Jahr Zeit, eine Valentinskollektion zusammenzustellen, und das ist das Ergebnis. Das.“
Eine weitere ergänzte: „So lahm. Der Versuch, all den überschüssigen Lagerbestand loszuwerden.“
Eine dritte schrieb: „Macht ihr Witze? Sie steckt null Mühe hinein. Das wird langsam lächerlich.“
Quellen: The Express, Netflix, Mirror