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Russischer „Scorching Sun im Wert von 10 Mio. US-Dollar bei einem erstmaligen Angriff zerstört, behaupten Ukraine

TOS-1A Solntsepek, Russia, Sun Melter
Free Wind 2014 / Shutterstock.com

Vier FPV-Drohnen = kein „Scorching Sun mehr.

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Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version wurde das TOS-1A als „Sun Melter“ bezeichnet. Dies war eine fehlerhafte Übersetzung des Wortes Solntsepiok. Dies wurde nun in die zutreffendere Übersetzung „Scorching Sun“ geändert.

Das russische Raketensystem TOS-1A Solntsepiok gilt als eines der zerstörerischsten Systeme im russischen Arsenal. Es wurde dafür entwickelt, thermobarische Raketen gegen befestigte Stellungen und feindliches Personal einzusetzen.

Solche Waffen sind dafür bekannt, enorme Explosionsschäden sowie schwere menschliche Folgen zu verursachen, insbesondere in geschlossenen Räumen.

Ukrainische Militärquellen schätzen die Kosten eines einzelnen Solntsepiok-Systems auf rund 10 Millionen US-Dollar.

Es lässt sich daher sagen, dass Russland bestrebt ist, die sogenannten „Scorching Suns“, wie das TOS-1A genannt wird, zu schützen – doch offenbar hat die Ukraine eine Schwachstelle in der russischen Absicherung gefunden.

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Ein erstes Mal auf russischem Boden

Nach Angaben des Bataillons für unbemannte Systeme Bulava der 72. selbstständigen mechanisierten Brigade der Ukraine zerstörten ukrainische Streitkräfte ein russisches schweres Raketensystem des Typs TOS-1A Solntsepiok auf russischem Territorium.

Das Bataillon erklärte, der Angriff habe in der russischen Region Belgorod stattgefunden und markiere die erste bestätigte Zerstörung dieses Waffensystems innerhalb Russlands seit Beginn der Invasion.

In einer Erklärung, die das Videomaterial begleitete, bezeichneten ukrainische Militärvertreter die Operation als einzigartig und erklärten, der Krieg „kehre dorthin zurück, woher er gebracht wurde“.

Die Berichte wurden bislang nicht unabhängig verifiziert, und der Kreml hat noch nicht auf die Vorwürfe reagiert.

Artikel wird unten fortgesetzt.

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Details zum Drohnenangriff

Ein vom Bulava-Bataillon veröffentlichtes Video zeigt First-Person-View-Drohnen, die das Ziel mehrfach von oben angreifen.

Nach vier präzisen Treffern ist in den Aufnahmen eine große sekundäre Explosion zu sehen, die nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte durch die Detonation der an Bord befindlichen Munition ausgelöst wurde.

Das Bataillon erklärte, der Angriff habe die zunehmende Wirksamkeit ukrainischer Drohneneinheiten gegen hochwertige russische Militärziele gezeigt, die nahe der Grenze stationiert sind.

Quellen: Beiträge auf X, Erklärung der 72. selbstständigen mechanisierten Brigade der Ukraine, Weapons Parade, Army Technology

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