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Alles, was passieren würde, wenn Donald Trump während seiner Amtszeit als Präsident stürbe

Donald Trump
The White House / Wiki Commons

Aus früheren Krisen ging ein System hervor, das darauf ausgelegt ist, sicherzustellen, dass die Macht niemals ins Stocken gerät – selbst unter den abruptesten Umständen.

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Der Tod eines amtierenden US-Präsidenten ist selten, aber kein beispielloses Ereignis. Jedes Mal, wenn es dazu kam, waren die Vereinigten Staaten gezwungen, schnell zu handeln, um die Autorität im Inland und die Glaubwürdigkeit im Ausland zu wahren.

Diese Momente prägten ein Nachfolgesystem, das darauf ausgelegt ist, sofort zu funktionieren – selbst unter extremem Druck.

Krise und Präzedenzfälle

Weniger als ein Dutzend Präsidenten sind im Laufe der US-Geschichte während ihrer Amtszeit gestorben, so Sky History. Diese Ereignisse verteilen sich über mehr als zwei Jahrhunderte und konzentrieren sich nicht auf eine einzelne Epoche. Frühe Machtübergänge beruhten häufig auf informellen Absprachen statt auf festen rechtlichen Regeln.

Diese Unsicherheit wurde nach der Ermordung von John F. Kennedy im Jahr 1963 untragbar. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges befürchteten Gesetzgeber, dass Führungslücken die nukleare Befehlskette stören, Verbündete verunsichern oder Fehlkalkulationen von Rivalen begünstigen könnten.

Das Ergebnis war der 25. Verfassungszusatz, der die Nachfolge von einer Gewohnheit in verbindliches Verfassungsrecht überführte und sicherstellte, dass selbst unter den chaotischsten Umständen kein Machtvakuum entsteht.

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Wie Macht übertragen wird

Nach der Verfassung und ihren Zusatzartikeln ist der Prozess automatisch. Stirbt ein Präsident, tritt zurück oder ist nicht mehr in der Lage, sein Amt auszuüben, wird der Vizepräsident unmittelbar Präsident.

Dieses System wurde mehrfach erprobt, unter anderem als Gerald Ford nach dem Rücktritt von Richard Nixon dessen Nachfolge antrat. In der aktuellen Regierung würde diese Verantwortung auf Vizepräsident JD Vance fallen, der so bald wie möglich vereidigt würde.

Vance erklärte in einem Interview mit USA Today, er halte Präsident Trump für amtsfähig, betonte jedoch, dass das Amt des Vizepräsidenten existiere, um Kontinuität zu gewährleisten, falls das Unerwartete eintrete.

Nach der Vereidigung kann ein Nachfolgepräsident Kabinettsmitglieder im Amt belassen oder entlassen und muss einen neuen Vizepräsidenten nominieren, der sowohl vom Repräsentantenhaus als auch vom Senat bestätigt werden muss.

Alter, Gesundheit und Kontinuität

Donald Trumps Alter hat die Aufmerksamkeit auf diese Regeln verstärkt. Als er im Januar 2025 im Alter von 78 Jahren seine zweite Amtszeit antrat, wurde er zum ältesten jemals gewählten Präsidenten – ein Spiegelbild eines breiteren Trends zu älterer Führung in der modernen US-Politik.

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LADBible berichtete, dass bei Trump eine chronische venöse Insuffizienz diagnostiziert wurde, eine bei älteren Erwachsenen häufige Erkrankung, während medizinische Untersuchungen keine kardiovaskulären Auffälligkeiten ergaben.

Der Präsident hat Spekulationen wiederholt zurückgewiesen und Frustration darüber signalisiert, wie zentral seine Gesundheit in der öffentlichen Debatte geworden ist.

In einer sich rasch zuspitzenden geopolitischen Krise würde eine Nachfolge unter intensiver globaler Beobachtung stattfinden. Finanzmärkte, Militärkommandeure und ausländische Regierungen würden umgehend nach Bestätigung suchen, dass die Entscheidungsfähigkeit der USA intakt bleibt – eine Erwartung, die dieses System ohne Verzögerung erfüllen soll.

Quellen: LADBible, Sky History, USA Today, US-Verfassung und Zusatzartikel

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