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JD Vance bei Olympia-besuch in Italien erneut ausgebuht

JD Vance
United States Naval Academy Photo Archive, Public domain, via Wikimedia Commons

Neues online kursierendes Videomaterial deutet darauf hin, dass der US-Vizepräsident bei Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen in Italien erneut auf eine feindselige Reaktion gestoßen ist.

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Der Vorfall folgt auf ähnliche Szenen zu Beginn der Woche, die internationale Aufmerksamkeit erregten, berichtet The Express.

Erneute öffentliche Zurückweisung

Ein am Samstag in sozialen Medien geteiltes Video zeigt offenbar, wie JD Vance und seine Frau, Second Lady Usha Vance, beim Einnehmen ihrer Plätze in einem Konzertsaal in Mailand ausgebuht werden. Der 36 Sekunden lange Clip, der nicht unabhängig verifiziert wurde, fängt Buhrufe und Zwischenrufe aus dem Publikum ein.

Wie The Express berichtet, wirkt Vance in den Aufnahmen unbeeindruckt und winkt kurz von einem Balkon, während der Lärm anhält.

Online-Reaktionen nehmen zu

Ein Nutzer auf X, der den Clip veröffentlichte, schrieb: „JD Vance wurde bei den Olympischen Spielen in Mailand erneut mit Buhrufen überzogen. Vielleicht sollte er seine Sachen packen und gehen?“

Das Filmmaterial tauchte einen Tag nachdem der US-Vizepräsident bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele am Freitag, dem 6. Februar, ausgebuht worden war, auf.

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Offizielle spielen den Vorfall herunter

Der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, Mark Adams, äußerte sich am Samstag zu dem Vorfall. „Aus Sicht des IOC kann ich sagen, dass wir mit Blick auf die nächsten Spiele in Los Angeles sehr froh sind, dass die US-Regierung sich hier und auch künftig so stark für die Spiele engagiert“, sagte er.

Er fügte hinzu: „Wir sind in erster Linie eine Sportorganisation, und zu sehen, wie das US-Team vom Publikum bejubelt wurde – fair play –, das war fantastisch.“

Auch der Geschäftsführer von Milano-Cortina 2026, Andrea Varnier, spielte die Episode herunter. „Ich war dort. Ich habe unglaublichen Jubel gehört, als das US-Team das Stadion betrat, das habe ich gehört. Sonst habe ich nichts gehört“, sagte er.

Proteste im Hintergrund

Die Familie Vance traf am Donnerstag in Mailand ein, traf sich mit US-Athleten und besuchte Sportveranstaltungen. Am Samstag besichtigten sie Leonardo da Vincis Das letzte Abendmahl, fernab einer großen Demonstration, die später gewalttätig wurde.

Die italienische Polizei teilte mit, dass rund 10.000 Menschen gegen die Umweltauswirkungen der Spiele und die Präsenz von US-Agenten in Italien protestierten. Behörden erklärten jedoch, dass Mitarbeiter des US-Heimatschutzministeriums nicht auf italienischen Straßen im Einsatz gewesen seien.

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Quellen: The Express