Startseite Welt König Charles gewarnt: USA-Besuch könnte ihn zu Trumps „Propagandainstrument“ machen

König Charles gewarnt: USA-Besuch könnte ihn zu Trumps „Propagandainstrument“ machen

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Stefano Costantino TTL / Shutterstock.com

Kritiker argumentieren, dass die Risiken die diplomatische Symbolik überwiegen könnten.

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Donald Trump hat wiederholt öffentlich über seinen Besuch im Vereinigten Königreich im Jahr 2025 gesprochen, bei dem er und seine Frau Melania Trump mit vollem zeremoniellem Protokoll empfangen wurden. Während dieser Reise wurde Trump auf Schloss Windsor mit einem 41-Salutschuss begrüßt und nahm an einem Staatsbankett teil.

Nach dem Besuch erklärte Trump, er hoffe, König Charles in die Vereinigten Staaten einladen zu können.

Der Monarch besuchte das Land zuletzt 2018, als er an der Beerdigung des ehemaligen US-Präsidenten George H. W. Bush teilnahm.

Öffentliche Warnung

Der politische Stratege Steve Schmidt hat den König eindringlich aufgefordert, fernzubleiben.

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Schmidt ist Mitbegründer des Lincoln Project und der Save America Movement und sprach während eines Auftritts im Podcast The Daily Beast eine deutliche Warnung aus.

„Ich habe eine Botschaft an den König: Ich bin Teil einer Gruppe namens Save America Movement. Der König sollte 2026 nicht nach Amerika kommen“, sagte Schmidt.

„Sollte er amerikanischen Boden betreten und dabei MAGA als Propagandainstrument dienen, dann wird die Krone mit einer Werbekampagne angegriffen werden, die in England nicht zulässig wäre. Es wird keine Zurückhaltung geben.“

Drohungen mit Kampagnen

Schmidt erklärte, ein königlicher Besuch würde politisch ausgeschlachtet werden, und stellte aggressive Gegenmaßnahmen in Aussicht.

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Er verwies auf Aktionen während Trumps UK-Besuchs, als Aktivisten umstrittene Bilder auf Gebäude projizierten.

Ähnliche Taktiken könnten seiner Aussage nach auch in New York eingesetzt werden, darunter Projektionen und Werbekampagnen, die sich gezielt an ein britisches Publikum richten.

Während Trumps Besuch wurden Bilder von Trump zusammen mit Jeffrey Epstein gezeigt, um auf ihre frühere Verbindung aufmerksam zu machen.

„Sollte der König nach Washington kommen, wäre das eine Feier Donald Trumps in einem Moment existenzieller Krise für die amerikanische Demokratie“, sagte Schmidt.

Der Schatten Epsteins

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Laut Radar Online bereitet dem Palast zudem die erneute Aufmerksamkeit für Jeffrey Epstein und mit ihm verbundene Personen Sorgen.

Berichten zufolge gibt es anhaltenden Druck, Prinz Andrew wegen seiner Beziehung zu Epstein vor US-Gerichten erscheinen zu lassen.

„Jeder Auftritt birgt inzwischen das Risiko, Fragen neu aufzuwerfen, die der Palast hinter sich lassen möchte. Die jüngsten Akten machen einen Besuch politisch toxisch“, sagte eine Quelle dem Portal.

Trump hat sich ebenfalls öffentlich zur Situation von Prinz Andrew geäußert. „Ich fühle sehr mit ihm. Ich meine, es ist eine schreckliche Sache, die der Familie widerfahren ist“, soll er gesagt haben.

Quellen: The Daily Beast, Radar Online

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