Startseite Sport Kanzler wollte gratulieren: Olympiasieger drückt Anruf weg

Kanzler wollte gratulieren: Olympiasieger drückt Anruf weg

Winter Olympics
Eug Png / Shutterstock

Ein unerwartetes Detail begleitet Max Langenhans Triumph bei den Winterspielen 2026.

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Zu Olympiasiegen gehören oft nicht nur Medaillen und Jubel, sondern auch persönliche Glückwünsche aus Berlin.

Im Fall von Rodel-Olympiasieger Max Langenhan führte genau das zu einer unerwarteten Nebenepisode.

Wie Focus Online berichtet, versuchte Bundeskanzler Friedrich Merz, dem 26-Jährigen telefonisch zu seinem Gold-Erfolg bei den Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo zu gratulieren. Der Anruf blieb jedoch unbeantwortet.

Ein ungewöhnlicher Fall

Langenhan selbst machte den Vorfall öffentlich. In einem von ihm veröffentlichten Instagram-Video berichtete er von dem Missgeschick und sagte, er nehme grundsätzlich keine unbekannten Nummern an.

Später habe sich herausgestellt, dass es sich bei dem abgelehnten Anruf um Friedrich Merz gehandelt habe.

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In dem Clip entschuldigte sich der Sportler direkt beim Kanzler und sagte: „Lieber Friedrich, lieber Herr Merz, es tut mir super leid, vielleicht schaffen wir es in den nächsten Tagen nochmal, zu telefonieren. Ich bin auf alle Fälle stolz!“

Sportlicher Triumph

Abseits der Handy-Panne bleibt Langenhans sportliche Leistung im Mittelpunkt. Bei den Winterspielen 2026 holte er Deutschlands erstes Gold.

Mit 0,596 Sekunden Vorsprung gewann er vor dem Österreicher Jonas Müller, Bronze ging an den Italiener Dominik Fischnaller.

Neben seinem Sieg im Einsitzer sicherte sich Langenhan bei den laufenden Winterspielen 2026 auch Gold in der Team-Staffel.

Der verpasste Anruf dürfte daher vor allem als kuriose Randnotiz in Erinnerung bleiben.

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Quelle: Focus Online