Nach einer Nacht mit rund 20 Zentimetern Neuschnee kommt es in Wien zu erheblichen Verkehrsproblemen.
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Ein intensiver Schneefall hat am Freitag weite Teile Wiens ausgebremst. Schon am Morgen zeigte sich, wie empfindlich Verkehr und Straßen auf die winterlichen Bedingungen reagierten.
Pendler mussten Geduld aufbringen, Einsatzkräfte arbeiteten parallel daran, Gefahrenstellen zu entschärfen.
Alltag unterbrochen
Besonders sichtbar wurden die Folgen im öffentlichen Verkehr. Wie Heute berichtet, hatten Straßenbahnen und Busse im gesamten Stadtgebiet mit den Fahrbahnbedingungen zu kämpfen. Fahrzeuge kamen nur langsam voran oder blieben stellenweise ganz stehen.
Ein Video, auf das Heute verweist, zeigt, wie Passanten versuchten, einem festgefahrenen Bus wieder Bewegung zu verschaffen.
Die U-Bahn verkehrte zwar großteils weiter, doch auch hier blieb der Betrieb nicht völlig störungsfrei.
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Einsatz im Hintergrund
Während Fahrgäste auf Verbindungen warteten, lief hinter den Kulissen ein umfangreicher Winterbetrieb. Heute zufolge waren bereits in der Nacht hunderte Beschäftigte der Wiener Linien im Einsatz, unterstützt von zahlreichen Räum- und Streufahrzeugen. Technische Anlagen wie Weichenheizungen sollten das Festfrieren verhindern.
Parallel dazu verzeichnete die Berufsfeuerwehr zahlreiche Einsätze. Wie Heute berichtet, standen umgestürzte Bäume im Mittelpunkt der Alarmierungen.
Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl erklärte im „Heute“-Talk: „Wir haben seit 7.30 Uhr erhöhte Einsatzbereitschaft ausgerufen“. Zugleich mahnte er: „Bitte rufen Sie nicht wegen kleiner Äste bei der Feuerwehr an, wenn sie keine Gefährdung darstellen.“
Kritische Punkte im Straßennetz
Nicht nur der öffentliche Verkehr war betroffen. Laut Heute musste die Amundsenstraße im Bereich des Wienerwalds gesperrt werden, nachdem ein Baum unter der Last des Schnees nachgegeben hatte.
Wie viele weitere Bäume instabil waren, blieb zunächst offen. Für Autofahrer bedeutete das Ausweichverkehr und längere Fahrzeiten.
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Die Wiener Linien rieten dazu, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Entwicklungen zu informieren.
Quelle: Heute