Hobbygärtner sollten die kommenden Wochen nutzen, um wichtige Kulturen auszusäen.
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Wer zu lange wartet, riskiert im Sommer geringere Erträge.
Darauf weist Gartenexperte Benedict Vanheems vom Grow Veg YouTube-Kanal hin.
Seiner Einschätzung nach bietet der März ein ideales Zeitfenster für einen frühen und verlässlichen Start in die Saison.
Tomaten früh vorziehen
Besonders ans Herz legt Vanheems den Anbau von Tomaten. Viele warteten auf wärmere Tage – aus seiner Sicht ein Fehler.
In einem Video schwärmt er: „Tomaten gehören zu den Kulturen, bei denen ich es kaum erwarten kann. Und eine Tomate direkt von der Pflanze gepflückt und in einem Zug in den Mund gesteckt … reine Ambrosia.“
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Er empfiehlt, Tomatensamen sechs bis acht Wochen vor dem letzten erwarteten Frost auszusäen. So seien die Pflanzen nicht „zu weit voraus“, wenn sich das Wetter stabilisiere.
Gesät wird in Allzweckerde, mit etwas Abstand zwischen den Körnern. Nach dem Keimen fördert eine Heizmatte das Wachstum, bevor die Jungpflanzen einzeln getopft werden.
Kartoffeln und Erbsen vorbereiten
Auch Pflanzkartoffeln können jetzt gesetzt werden.
„Je nachdem, wo man anbaut, ist jetzt ungefähr der richtige Zeitpunkt, um Pflanzkartoffeln in die Erde zu bringen oder in nährstoffreiche Erde zu legen“, erklärt er.
Wegen möglicher Fröste rät er zu Vorsicht.
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Er lässt die Knollen zunächst vortreiben und zieht sie geschützt im Gewächshaus vor, um sie „in den ersten Wochen ein wenig zu verhätscheln“.
Erbsen zählen ebenfalls zu seinen Favoriten. Selbst angebaute Sorten seien „eine ganz andere Liga“ als Tiefkühlware.
Robuste Sorten könnten ab dem frühen Frühjahr ausgesät werden, am besten in Anzuchtplatten zum Schutz vor Schädlingen.
Zwiebeln und Kohlrabi nicht vergessen
Für Zwiebel-Stecklinge sei „gerade noch genug“ Zeit. Zudem empfiehlt Vanheems Kohlrabi, ein Gemüse aus der Kohl-Familie, das er scherzhaft als „wie ein kleiner Alien-Kopf“ beschreibt.
Quelle: Mirror