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Disneys Fundbüro-Fonds finanziert 12.000 Kinder

Walt Disney merchandise shop Donald Duck Mickey Mouse Stitch
Anastasia Lau / Shutterstock.com

Nach Angaben der Boys & Girls Clubs of Central Florida profitieren jedes Jahr fast 12.000 Kinder von Programmen, die teilweise durch Gegenstände finanziert werden, die in den Disney-Themenparks zurückgelassen wurden.

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In zwei der meistbesuchten Ferienanlagen in den Vereinigten Staaten gehören verlegte Hüte, Einkaufstaschen und Sonnenbrillen zum Alltag. Von dort aus ist der Ablauf relativ unkompliziert.

Berichten zufolge werden nicht abgeholte Gegenstände aus Walt Disney World alle drei Monate an den Secondhandladen der Boys & Girls Clubs of Central Florida geliefert. Die Erlöse aus dem Weiterverkauf der Waren unterstützen außerschulische Programme und finanzielle Hilfen in den umliegenden Gemeinden.

Betsy Owens, Vizepräsidentin für Marketing der Organisation, sagte, viele Artikel träfen unbenutzt ein. „Viele Artikel sind ganz neue Dinge, die Menschen in den Disney-Parks gekauft haben. Sie lassen sie irgendwo in einer Tasche liegen und holen sie nicht ab“, sagte sie der Florida Today. „Wir haben brandneue Oakley-Sonnenbrillen mit noch angebrachten Etiketten erhalten.“

In einem Hinterraum des Secondhandladens öffnen Mitarbeiter und Freiwillige große Kartons und sortieren die Waren nach Größe und Art. Einige Artikel erhalten handgeschriebene Preisschilder, bevor sie auf Verkaufsständer gebracht werden.

Drei-Monats-Frist

Gäste haben bis zu drei Monate Zeit, ihre Gegenstände zurückzufordern, bevor sie gespendet werden. Disney betreibt in seinen Parks in Orlando und Anaheim ein cloudbasiertes Fundsystem und gibt an, innerhalb von 48 Stunden nach Eingang einer Meldung Aktualisierungen bereitzustellen.

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Meldet sich niemand, werden die Waren zur Spende freigegeben. Berichten zufolge sind auch überschüssige Stoffe, Büromaterialien und technische Geräte an lokale gemeinnützige Organisationen und Schulen gegangen.

Die regelmäßigen vierteljährlichen Lieferungen erleichtern den Filialleitern die Planung. Sie wissen, dass neuer Bestand eintrifft.

Schlangen vor der Öffnung

In Kalifornien arbeitet Disneyland laut dem Orange County Register für einen jährlichen Verkauf von Fundsachen mit Orange County Goodwill zusammen. Die Preise liegen in der Regel deutlich unter dem, was Besucher innerhalb des Parks zahlen würden.

An Verkaufstagen fahren die Autos früh vor. Mitarbeiter dürfen zuerst einkaufen. Dann öffnen sich die Türen und der Ansturm beginnt.

Sweatshirts mit Mickey-Mouse-Motiv und Souvenir-Ohren sind schnell vergriffen.

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Für Disney verhindert die Regelung, dass Lagerhäuser mit nicht abgeholten Waren überfüllt werden. Für die gemeinnützigen Partner bietet sie einen verlässlichen Warenstrom, der Monat für Monat in Programmmittel umgewandelt werden kann.

Quelle: People Magazine